Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

27.06.2000

09:36 Uhr

Reuters UNTERHACHING. Vor allem die Kosten des Börsengangs an den Neuen Markt haben die Unterhachinger Digital Advertising AG (da) im Geschäftsjahr 1999/2000 (31. März) in die roten Zahlen rutschen lassen. Der Jahresfehlbetrag belief sich im Konzern auf 5,366 Mill. DM, nachdem da ein Jahr zuvor noch 62 000 DM Gewinn erwirtschaftet hatte. Allein der Börsengang im Oktober habe 4,741 Mill. DM gekostet, so da in einer am Dienstag veröffentlichten Pflichtmitteilung. Das Unternehmen, das sich mit Werbung und Vermarktung über elektronische Medien befasst, übertraf seine Umsatzprognose nach eigenen Angaben mit 7,5 (4,3) Mill. DM um 400 000 DM.

Für das laufende Geschäftsjahr 2000/01 rechnet der Vorstand mit der Rückkehr in die Gewinnzone. Das Auftragsvolumen befinde sich auf hohem Niveau, so dass mit einem überdurchschnittlichen Wachstum zu rechnen sei. Mit Investitionen in die Infrastruktur und das Personal sowie in den Aufbau von Marketing und Vertrieb sei 1999/00 die Grundlage für das weitere Wachstum geschaffen worden, teilte da weiter mit. Auch Beraterprovisionen hätten zu Sonderausgaben geführt. Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte da 74 Mitarbeiter, zwölf Monate vorher waren es 26. Bis zum März 2001 sollen mehr als 110 neue Stellen geschaffen werden.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×