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10.01.2001

11:51 Uhr

dpa-afx PARIS. Der europäische Raketenbetreiber Arianespace SA (Evry bei Paris) ist 2000 erstmals seit 20 Jahren in die roten Zahlen gerutscht. Das Finanzloch übersteige 200 Mill. Euro (390 Mill. DM) sagte am Mittwoch in Paris Ariane-Chef Jean-Marie Luton. Hauptgrund seien die gestiegenen Kosten für die neue und leistungsstarke Trägerrakete Ariane 5.

Der Umsatz des Geschäfts mit dem Transport von Satelliten habe sich mit 1,1 Mrd. Euro um 10 % erhöht, sagte Luton. Noch 1999 erwirtschaftete Arianespace einen Gewinn von 7,3 Mill. Euro. Die von 43 Aktionären aus zwölf europäischen Ländern kontrollierte Arianespace hat seit ihrer Gründung 1980 insgesamt 180 Satelliten in den Weltraum geschickt. An Arianespace sind zu 18,43% deutsche Unternehmen beteiligt, neben anderen die HypoVereinsbank und MAN.

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