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07.06.2000

15:39 Uhr

dpa WIEN. Die Telekom Austria AG (TA), Wien, hat 1999 einen Gewinneinbruch erlitten. Das Ergebnis der gewohnlichen Geschäftstätigkeit sei um 60 Prozent auf 3,5 Mrd.. Schilling (rund 500 Mill. DM/250 Mill.. Euro) gefallen, gab das Unternehmen am Mittwoch bekannt. Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sank um 46 Prozent auf 6,2 Mrd.. Schilling (knapp 900 Mill. DM/450 Mill. Euro). Der Umsatz stieg um rund zehn Prozent auf 51,2 Mrd. Schilling (7,3 Mrd. DM/3,7 Mrd. Euro).

Noch in diesem Jahr will die TA, zu der auch die Mobilfunktochter Mobilkom und die Internettochter Highway 194 gehören, nach Angaben von Generaldirektor Heinz Sundt an die Börse gehen. Ein erster Teil der Telekom Austria-Aktien könnte im November Anlegern angeboten werden, sagte Sundt. Details würden noch im Juni bekanntgegeben. Die Telecom Italia ist bereits mit 25 Prozent an der TA beteiligt.

Der Gewinneinbruch sei durch starke Kostensteigerungen bei verstärktem Wettbewerb verursacht worden, sagte der TA- Generaldirektor. Auch im laufenden Jahr habe sich dieser Trend fortgesetzt. Zur Reduzierung der Kosten sei langfristig der Abbau von einem Drittel der derzeit 18 600 Beschäftigten geplant.

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