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05.01.2004

15:07 Uhr

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt weist darauf hin, dass Patientinnen und Patienten auch künftig nicht für die Verordnung einer Brille zahlen müssen. Der Versicherte hat Anspruch auf eine Diagnose, eine ärztliche Behandlung. Dazu gehört auch die Feststellung der Sehschärfe und ggf. die Verordnung einer Brille. Das ist Teil der ambulanten Behandlung.
Zwar ist es richtig, dass zukünftig die gesetzliche Krankenversicherung grundsätzlich keine Zuschüsse zu Sehhilfen mehr bezahlt, die ärztliche Diagnoseleistung über die Notwendigkeit einer Brillenverordnung und die Sehschärfebestimmung durch den Augenarzt bleibt weiterhin Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung
Wenn Augenärzte die Verordnung von Brillen ihren Patientinnen und Patienten privat in Rechnung stellen wollen, ist dieses Verhalten rechtswidrig. Patienten sollten dies ihrer Krankenkasse und auch der Kassenärztlichen Vereinigung melden. Darüber hinaus sollten die Patientinnen und Patienten mit den Füssen abstimmen (Quelle: Pressemitt. des BMGS).

Quelle: DER BETRIEB, 05.01.2004

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