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04.07.2000

09:38 Uhr

ap HAMBURG. Die Hälfte aller Bankfilialen in Deutschland wird nach einer Studie bis 2010 geschlossen werden. Weil das Filialnetz nicht rentabel sei, werde sich die Zahl der Zweigstellen auf 23 000 verringern, prognostizierte die Unternehmensberatung Mummert und Partner in einer am Dienstag veröffentlichten Studie. Allerdings könne die Rettung aus der Kostenfalle schnell zum Bumerang werden. Ein Teil der gut ausgebildeten und freigesetzten Mitarbeiter werde von anderen Instituten übernommen werden oder seine Zukunft in der Selbstständigkeit suchen. Auf diese Weise entstünden den Banken - quasi hausgemachte - Wettbewerber.

Einige Kreditinstitute haben nach Angaben der Unternehmensberatung bereits reagiert und arbeiten eng mit externen Vermittlern zusammen. Dieser Vertriebsweg könne für die Bank rentabler sein als die klassische Abwicklung über die Filiale, unter anderem weil die Akquisitionskosten vom Vermittler getragen würden. Bundesweit agierten etwa 500 Vertriebsgesellschaften sowie 40 000 bis 50 000 Makler, Mehrfachagenten und unabhängige Finanz- und Vermögensberater.



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