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29.01.2003

19:00 Uhr

Kriegsangst beflügeltet

Gold schlägt wieder Aufwärtspfad ein

Gold hat am Mittwoch nach der Atempause vom Vortag an den europäischen Edelmetallmärkten angezogen und sich wieder dem zu Wochenstart erreichten Sechsjahreshoch genähert.

Reuters LONDON/ZÜRICH. Händler sagten, der schwache Dollar, die anhaltenden Verluste an der Wall Street und vor allem die steigende Kriegsangst beflügelten das in Krisenzeiten als "sicherer Hafen" geltende gelbe Metall. Die Äusserungen von US-Präsident George W. Bush in seiner Rede zur Lage der Nation vor beiden Häusern des Kongresses wurden als Vorbereitung auf einen Irak-Krieg gedeutet.

Gold wurde in London am Nachmittag mit 369,90 Dollar je Feinunze gefixt nach 369,85 Dollar am Vormittag und 368,40 Dollar am Dienstagnachmittag. Am Spotmarkt wurden zu Handelsschluss in Europa 369,20/369,95 Dollar bezahlt nach 369,50/370,25 Dollar zum Vortagesschluss in New York. Im Tagesverlauf war Gold bis auf 371,00 Dollar gestiegen, bevor Marktteilnehmern zufolge leichte Gewinnmitnahmen von Fonds einsetzten.

In der Nacht auf Dienstag hatte Gold mit 372,60 Dollar den höchsten Stand seit Dezember 1996 markiert. Silber notierte zuletzt bei 4,85/4,87 (New York 4,86/4,88) Dollar. Platin stand bei 655/662 (641/645) Dollar. Das Weissmetall stieg damit dank anziehender Ausleihraten und Sorgen um mögliche Lieferengpässe auf ein neues 17-Jahre-Hoch. Das Schwestermetall Palladium wurde mit 266/276 (262/267) Dollar angeschrieben.

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