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21.01.2003

08:39 Uhr

Krisengipfel

Buchmesse bleibt wohl in Frankfurt

Die Buchmesse wird voraussichtlich in Frankfurt bleiben. Nach dem Krisengipfel im Rathaus nahm der Direktor der Buchmesse, Volker Neumann, seine Drohung zurück, die traditionsreiche Messe wegen zu hoher Preise für Messestände und Übernachtungen nach München zu verlagern.

hps/HB DÜSSELDORF. Bis zum 1. März soll zusammen mit der Stadt, der Frankfurter Messegesellschaft und dem Hotel- und Gaststättenverband ein genaues Konzept ausgearbeitet werden. Schon vor dem Treffen hatten Insider erklärt: "Die Hoteliers und die Messegesellschaft werden nachgeben."

Dieter Schormann, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, sagte dem Handelsblatt: "Buchmesse-Kunden, die unzufrieden sind, müssen künftig zufrieden gestellt werden." An dem Treffen nahm auch die Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) teil.

Die Buchmesse fordert von der Frankfurter Messegesellschaft niedrigere Preise für den weltgrößtenBranchentreff, der jedes Jahr im Herbst stattfindet. Schormann sprach von jährlichen Steigerungsraten von bis zu 10 %. Außerdem kritisieren die Buchverleger die exorbitant hohen Preise für Hotelzimmer in der Bankenmetropole. Bis zu 1 000 Euro für eine Suite würden pro Tag bezahlt, berichtet ein Insider. Die Bereitschaft zum Kompromiss war gestern groß. Buchmesse-Chef Neumann hatte letzte Woche einen Umzug nach München ins Spiel gebracht. Eine breite Diskussion über diese Idee gab es bisher noch nicht."Die Standortfrage hat sich für den Vorstand bisher noch nicht gestellt", sagte allerdings Börsenvereinschef Schormann am Montag.

Quelle: Handelsblatt

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