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13.02.2003

15:00 Uhr

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Kritische Medien - nicht nur wegen Kriegsgefahr

Heute eine kleine Presseschau: Powell sieht "Stunde der Wahrheit". Kein Wunder, dass ein Tag vor der vermutlich entscheidenden Sitzung des Uno-Sicherheitsrats alle Marktteilnehmer zittrig abwarten.

Wenn Sie die Zeitungs- und Internet-Seiten überfliegen, werden Sie aber feststellen, dass auch immer mehr "kriegsunabhängige" Wirtschaftsthemen diskutiert werden, dass versucht wird, die "Nach-Irak-Phase" schon mal in ihren Konturen zu erkennen.

Ich meine natürlich nicht Headlines wie "Wussow feiert seine Scheidung" und "Mädchen verrückt nach Daniel" (Bild), auch "US-Politik droht deutschen Firmen" (Financial Times) nehme ich nicht so ernst. Vielmehr müssen wir auf Branchenberichte wie "Automarkt in Europa schrumpft" (n-tv/Internet) und "Luftfahrt-Branche fürchtet weiteren Stellenabbau" (Die Welt) aufpassen.

Die kritische Kommentierung der Entwicklungen bei MLP sowie die Drohung der Allianz in Richtung Dresdner Bank (Handelsblatt) lenken den Blick auf eine andere Schlüsselbranche, die Finanzdienstleister. Aus diesen Bereichen drohen uns weitere schlechte Nachrichten, die im Falle eines Krieges noch schlechter werden könnten. So wird ein Finanzmarktkommentar heute auch mit "Mehr Konjunktur- als Kriegsängste" (FAZ) überschrieben.

Viele von Ihnen bevorzugen deshalb auch eine - zunächst noch - vorsichtige Strategie, z.B. mit hohem Tagesgeldanteil, Rentenfonds oder Goldzertifikaten.

Bleiben Sie vorsichtig und machen Sie?s gut - bis morgen!

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