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27.05.2000

13:23 Uhr

Kubicki für Aufteilung der Ämter

Gerhardt gerät wegen Doppelamt unter Druck

Die Diskussion in der FDP über die Doppelfunktion von Partei- und Fraktionschef Wolfgang Gerhardt geht weiter.

afp HAMBURG. Der schleswig-holsteinische FDP-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Kubicki legte Gerhardt am Samstag im NDR nahe, auf sein Amt als Vorsitzender der Bundestagsfraktion zu verzichten. "Im Interesse der Partei und der liberalen Sache wäre es sicherlich besser, die Führungsverantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen", sagte Kubicki. "Das heißt, die FDP auch stärker in mehreren Personen zu visualisieren, als es gegenwärtig der Fall ist." Gerhardt müsse aber selbst entscheiden, ob er ein Amt niederlegt.

Wenn Gerhardt 2001 wieder ohne Gegenkandidaten für den Parteivorsitz kandidiere, hat er nach Einschätzung Kubickis «eine realistische und gute Chance». Wenn es einen weiteren Kandidaten geben geben werde, «denke ich, wird es eine spannende Sache werden». Kubicki gilt als enger Vertrauter des nordrhein-westfälischen FDP-Chefs Jürgen Möllemann. Dieser hatte Gerhardt empfohlen, die «Doppelbelastung» von Partei- und Fraktionsvorsitz aufzugeben.

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