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10.04.2006

14:01 Uhr

Mitmachen oder nicht? Diese Frage stellt sich aktiven Anlegern bei jeder neuen Aktie, die an den Markt kommt. Und da der Markt in guter Verfassung ist, gibt es immer mehr neue Aktien – durch Börsengänge, in der Fachsprache IPOs genannt. Nach Wacker Chemie, der bisher größten Neuemission im laufenden Jahr, erwarten Experten weitere und zum Teil auch wieder größere Platzierungen.

Ob diese erfolgreich verlaufen, hängt nicht nur von der allgemeinen Börsenstimmung ab, sondern mitentscheidend von den Preisen der neuen Aktien. Werden die Emissionskurse nämlich ausgereizt oder gar überreizt, kann es für die Aktionäre schon nach kurzer Zeit ein böses Erwachen geben. Gibt es deshalb ein Patentrezept für den interessierten Privatanleger? Nein, aber er sollte dem Börsenneuling noch kritischer begegnen als einem altbekannten Wert. Deshalb lohnt es sich, in den Tagen und Wochen vor der Einführung genau zu verfolgen, wie der jeweilige Börsengang von den Profis beurteilt wird, wobei nicht nur die Konditionen selbst, sondern auch Fragen wie Managementqualität und Branchenperspektiven eine Rolle spielen.

Wem der Ausgabepreis und anschließend die ersten Börsenkurse zu hoch erscheinen, muss der Aktie aber nicht gleich den Rücken zuwenden: Oft tritt nach steilem Börsenstart eine Beruhigungsphase ein, in der sich die Aktie wieder merklich verbilligt – auch dann kann man einsteigen. Wichtigste Empfehlung ist aber gerade hier (und die Premiere-Aktie hat dazu dramatisches Anschauungsmaterial geliefert): Bei der Zeichnung sollte jeder sofort seine individuelle Verkaufsmarke für den Fall festlegen, dass der Kurs wider erwarten einbricht.

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