Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.02.2005

15:31 Uhr

Kutzers Corner

Börsensprüche zum Schmunzeln

VonHermann Kutzer

Es sind schon Büttenreden gehalten worden, die Spekulanten und Börse aufs Korn nehmen. Zahlreicher sind Börsenweisheiten jedweder Herkunft – man kann damit Bücher füllen.

Heute möchte ich Ihnen einige Sprüche zum Schmunzeln vorstellen, die nicht so bekannt sind wie „The trend is your friend“ oder „Gewinne soll man laufen lassen“.

Der umstrittene amerikanische Ökonom Galbraith hat einmal formuliert: „Die Börse ist wie ein Paternoster. Es ist ungefährlich durch den Keller zu fahren. Man muss nur die Nerven behalten.“ Der Mann kannte den Neuen Markt nicht. Der bekannte Investor Warren Buffet behauptet: „Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt.“

Darüber würde ich gerne einmal mit ihm streiten. Carl Meyer Rothschild, ein berühmter Bankier des 19. Jahrhunderts, kannte bereits die Trading-Märkte, wie wir sie seit Monaten erleben: „An den Börsen muss man sich verhalten wie beim Baden in kaltem Wasser: Hineinspringen und rasch wieder raus.“ Die Sinnlosigkeit der Börsenprognose hat schon den berühmten englischen Physiker Isaac Newton nachdenklich gestimmt: „Ich kann die Bahn der Himmelskörper berechnen, nicht aber, wohin eine verrückte Menge die Kurse treibt.“

Schließlich aber ein paar optimistische Worte: „Der Pessimist ist der einzige Mist, auf dem nichts wächst“, ein Spruch von Heiko Thieme. Besonders sympathisch ist mir auch das Erfolgsrezept des großen Griechen Aristoteles Onassis: „Dem Geld darf man nicht nachlaufen – man muss ihm entgegen gehen!“

Machen Sie das auch, und machen Sie’s gut!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×