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23.02.2004

08:51 Uhr

Kutzer´s Corner

BRIC wird schick

VonHermann Kutzer

Haben Sie Ihr Geld schon nach China transferiert? Folgt man quer und längerfristig denkenden Strategen, dann gibt es in den kommenden Jahren eigentlich keine Alternative.

Quelle: Handelsblatt

Amerika ist pleite, Europa out. Und der angeblich anhaltende Preisanstieg von Gold, Öl und anderen Rohstoffen spiegelt ebenso wie die Rekord-Frachtraten vor allem eines wider: den China-Boom. Fast täglich werden neue Berechnungen zu aktuellen und künftigen Wachstumspotenzialen vorgelegt, außerdem konkrete Jahreszahlen, wann Amerika als Supermacht abgelöst wird. Chinesische Aktien zu empfehlen, ist deshalb bereits Mainstream geworden. Irgendwie seltsam, dass nur in seltenen Fällen die weitere politische und soziale Stabilisierung zumindest in Frage gestellt bzw. als Risikofaktor herausgestellt wird.

Das hat auch Alex Widmer, Chef Private Banking bei Credit Suisse, nicht getan, dafür seinen mehr als 700 Zuhörern vom Wirtschaftsclub Rhein-Main eine andere Form des smarten Investments mit breiter gestreutem Risiko vorgestellt: „BRIC“ als neuer Mega-Trend, denn BRIC werde die Welt verändern. Falls Sie es noch nicht wissen sollten, hinter diesem Kürzel verbergen sich Brasilien, Russland, Indien und China. Die USA, so die Überzeugung des Schweizer Vermögensverwalters, werde seine Rolle als Wachstumsmotor der Welt verlieren und den Stab an diese Ländergruppe abgeben.

Ein besonders interessanter Aspekt ist, dass damit nicht nur Aktien aus den BRIC-Ländern selbst attraktiv werden, sondern grundsätzlich auch Beteiligungen an Rohstoffen/Energie, Luxusgüteranbietern, Tourismus und Technologie sowie an europäischen Unternehmen, die bereits starke BRIC-Positionen einnehmen – z.B. Nestlé, L’Oreal und Siemens. Da ist sicher auch etwas für Sie dabei!

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