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05.01.2004

15:00 Uhr

Kutzer´s Corner

Die goldene Nase für den richtigen Riecher

VonHermann Kutzer (Handelsblatt)

Die Prognosen liegen auf dem Tisch – und die meisten von ihnen klingen auffallend ähnlich, nämlich: Die Musik am Aktienmarkt spielt im ersten Halbjahr, wobei dem Dax etwa 10 bis 15 Prozent Steigerung zugetraut werden.

Quelle: Handelsblatt

Außerdem werden Privatanleger in China-Werte, Gold und andere Rohstoffe gedrängt. Mir klingen solche Empfehlungen zu ähnlich. Schon deshalb wage ich die Prognose, dass die erste Jahreshälfte nicht so spritzig werden könnte, wie viele glauben, sondern erst der weitere Jahresverlauf die Nachhaltigkeit der Wende zum Besseren bestätigen muss. Das gilt auch für unsere Politik: Sollten trotz des aktuellen Steuer-Hickhacks in Berlin klare Signale für große Reformschritte gesetzt werden, dann traue ich dem Dax 2004 noch mehr zu als 4.300 bis 4.500 Punkte.

Heute aber noch einmal ein Rückblick, denn jetzt liegen die Ergebnisse des „Dax-Tipps 2003“ vor. Erstes Resultat: Die Profis hatten diesmal doch die bessere Nase als n-tv-Zuschauer und Handelsblatt-Leser, denn sie hatten im Durchschnitt einen Jahresschluss-Stand von 3.915 vorhergesagt – der Dax endete dann bei 3.965. Die Teilnehmer unseres Spiels waren mit 3.602 skeptischer. Aber einige von Ihnen lagen wirklich nur ganz knapp daneben. Und die mit dem richtigen Riecher bekommen eine echte Edelnase, auf Grundlage des Modells „David“ von Michelangelo. Gewinner ist Günter Ritter aus Berghaupten – er tippte 3.968 und hat damit die echt goldene Nase gewonnen. Die silberne Nase geht an Klaus Ueker aus Köln (3.972), die bronzene an Sven Reichelt aus Radebeul (3.973). Ihnen allen herzlichen Glückwunsch! Und machen Sie wieder mit, beim „Dax-Tipp 2004“ (Teilnahmeschluss ist der 30. Januar).

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