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21.03.2004

14:41 Uhr

Kutzer's Corner

Moderner Drittelmix

VonHermann Kutzer

Ob beim Chat oder auf der Straße – immer öfter wird der Frage-Klassiker „Was kann man noch kaufen?“ von der intelligenteren Variante „Wie sollte ich mein Vermögen sinnvoll mischen?“ abgelöst. Dafür gibt es mindestens drei Gründe.

Quelle: Handelsblatt

Ob beim Chat oder auf der Straße – immer öfter wird der Frage-Klassiker „Was kann man noch kaufen?“ von der intelligenteren Variante „Wie sollte ich mein Vermögen sinnvoll mischen?“ abgelöst. Dafür gibt es mindestens drei Gründe: Anleger haben dazu gelernt, Zahl der Anlagealternativen wächst rasant, erhöhtes Risikobewusstsein fördert breitere Risikostreuung. Die Älteren erinnern sich wahrscheinlich noch der früher einmal verbreiteten „goldenen“ und anderer Regeln für den Umgang mit Kapital. Solche Orientierungshilfen basierten meist auf einem Drittelmix, etwa aus der Mischung von Sparbuch/Wertpapieren/Gold oder Aktien/Anleihen/Immobilien. Die Trilogie findet sich auch im „S-A-S-Prinzip“ wieder, der strategischen und taktischen Differenzierung des Sparens, Anlegens und Spekulierens.

Die Antwort auf die Eingangsfrage kann gestern wie heute aus der Distanz nicht konkret beantwortet werden. Aber der Drittelmix bleibt ein Ansatz, den viele Privatanleger nachvollziehen können. Wer die aktuellen Chancen und Risiken gegenüber stellt, wird abhängig von deren Beurteilung neue Mischungsverhältnisse sympathisch finden, zum Beispiel: Aktien/Hedge-Fonds/Rohstoffe oder Europa/Asien/Gold oder Indexfonds/Geldmarktfonds/Rohstofffonds. Dabei ist stets eine Prüfung der derivativen Alternativen (vor allem Zertifikate) zu empfehlen. Spätestens dann wird auch klar, dass der Anleger selbst mehr denn je Entscheidungen treffen muss!

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