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02.03.2004

13:19 Uhr

Quelle: Handelsblatt

Mit dem Halbleiterhersteller X-Fab und dem Halbleiterzulieferer Siltronic kommen die ersten deutschen IPOs seit zwei Jahren aus dem populären Technologiebereich. Einzelheiten zum X-Fab-Debüt gibt es morgen auf einer Pressekonferenz. Aus diesem Anlass möchte ich meine Empfehlung wiederholen, sich grundsätzlich für die Aktien der Börsenneulinge zu interessieren. Warum?

Zum einen werden Emittenten und Emissionsbanken die Fehler der später 90er Jahre mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht wiederholen.

Zum anderen werden Analysten und Journalisten den Gang an die Börse viel kritischer als in der Vergangenheit begleiten.

Ein drittes Argument: Alle warten auf IPOs, freuen sich auf frische Aktien – schließlich erfüllt die Börse damit eine ihrer wichtigsten Aufgaben als Drehscheibe zwischen Unternehmen und Investoren.

Dass Börsenkandidaten jetzt genauer unter die Lupe genommen werden, zeigen aktuelle Zeitungsberichte: Schon im Vorfeld äußern sich deutsche Großanleger von X-Fab irritiert, beklagen einen Mangel an Transparenz und befürchten einen zu hohen Ausgabepreis.

Morgen kommen die Details. Interesse zeigen heißt also nicht, dass Anleger neue Aktien blind zeichnen sollten. Aber: Der Neuemissionsmarkt würde rasch verstopft, wenn die ersten Angebote schlecht laufen sollten. Und damit rechne ich nicht.

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