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04.03.2003

12:37 Uhr

Lage verschlechtert sich weiter

Arbeitsmarktdaten bereiten EU Sorge

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt der Europäischen Union hat sich zu Jahresbeginn weiter verschlechtert. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote in allen 15 Ländern der EU stieg im Januar im Vormonatsvergleich um 0,1 Punkte auf 7,9 Prozent. Das teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit.

HB/dpa LUXEMBURG. In der Eurozone mit den zwölf Ländern der Gemeinschaftswährung stieg die Quote um ebenfalls 0,1 Punkte auf 8,6 %.

Für Deutschland ermittelten die EU-Chefstatistiker ebenfalls einen Wert von 8,6 % nach 8,5 % zuvor. Eurostat berechnet diese Quote allerdings nach anderen Kriterien als die deutsche Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg. Die niedrigste Arbeitslosenquote verzeichnete Luxemburg mit stabil 2,7 %. Spanien verbuchte mit 12,1 % weiterhin die höchste Arbeitslosigkeit in der Union.

Auch im Jahresvergleich nahm die Arbeitslosigkeit in der Gemeinschaft zu. Sie hatte in der gesamten EU im Januar 2002 bei 7,4 % gelegen, in der Eurozone bei 8,1 %. Nach Schätzung von Eurostat waren im Januar 2003 in der gesamten Union 13,9 Mill. Männer und Frauen erwerbslos, in der der Eurozone 12,0 Millionen.

Die Quote für die Jugendarbeitslosigkeit betrug in der EU im Januar 15,3 % nach 15,1 % zuvor. In der Eurozone betrug der Wert 16,5 %, 0,2 Punkte höher als noch im Dezember.

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