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22.01.2001

11:32 Uhr

Lage verworren

Merck Finck rät Kleinanlegern bei EM.TV zum Abwarten

Das Bankhaus Merck Finck und Co rät Kleinanlegern derzeit von einem Investment in Aktien des Medienunternehmens ab.

dpa/afx FRANKFURT. Das Bankhaus Merck Finck und Co rät Kleinanlegern derzeit von einem Investment in Aktien des Medienunternehmens EM.TV ab. Analyst Alexander Kachler sagte am Montag, die Anleger sollten erst einmal abwarten, in welcher Form aus den derzeitigen Verhandlungen eine "neue EM.TV" entstehen werde. Auf einen 6-Monats-Zeitraum beurteilt das Bankhaus die Aktie als "underperformer".

Die Lage um EM.TV sei verworren, sagte Kachler. Eine der Kernfragen sei es, ob "das Exklusivitätsabkommen mit Leo Kirch noch intakt" sei. das Unternehmen werde sich weiterhin bemühen, in dieser Sache eine "weiße Weste" zu behalten. Die Absprache, nur mit Kirch über einen Einstieg bei EM.TV zu verhandeln, laufe aber am 31. Januar aus. "Wir sehen da sicherlich spannenden Zeiten entgegen", sagte Kachler.

Verworren sei auch die Lage mit den Anteilen an der SLEC, der Betreibergesellschaft der Formel 1. "Das irgendwer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit behaupten könne, wo die Anteile an der SLEC zum Schluss landen, das glaube ich nicht", so Kachler. Gerüchte um einen Besuch von EM.TV-Aufsichtsrat Nickolaus Becker in Genf am vergangenen Donnerstag zu Verhandlungszwecken seien dementiert worden. Auch hätten die in der Formel 1 vertretenen Automobilkonzerne zwar vermutlich weiterhin Interesse an einem Einstieg, aber er habe keine Erkenntnisse, dass in diesem Bereich intensive Verhandlungen laufen würden.

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