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26.07.2000

15:04 Uhr

ap FRANKFURT. In den vergangenen Jahren sind zahlreiche Unternehmenszusammenschlüsse in Deutschland gescheitert. Die Chronik gibt einen Überblick über die wichtigsten Verhandlungen, die erfolglos verliefen:

26. Juli 2000 - Dresdner und Commerzbank brechen ihre Fusionsgespräche ab. Als Ursache werden vor allem Bewertungsfragen genannt.

7. April 2000 - Die Fusion des Berliner Multimedia-Anbieter Pixelpark AG mit dem schwedischen Internet-Unternehmen Cell Network AB / Mandator AB scheitert, weil das schwedische Unternehmen trotz bereits unterschriebener Verträge versucht, neu zu verhandeln.

5. April 2000 - Aus Verärgerung über das Verhalten der Deutschen Bank lässt die Dresdner Bank die geplante Großfusion in letzter Minute platzen. Hintergrund sind Auseinandersetzungen um die Zukunft der Dresdner-Bank-Tochter Kleinwort Benson.

9. März 2000 - Die Deutsche Telekom bricht überraschend ihre Fusionsgespräche mit den US-Telefongesellschaften US West und Qwest Communications ab.

19. Juli 1999 - Die geplante Fusion der HUK-Coburg und des Haftpflichtverbandes der Deutschen Industrie (HDI) zur drittgrößten Versicherungsgruppe in Deutschland scheitert, weil die Mitgliedervertreterversammlung der HUK-Coburg den Zusammenschluss ablehnt.

9. Mai 1999 - Die geplante Fusion zwischen dem zweitgrößten deutschen Stahlkonzern Salzgitter AG und der Luxemburger Arbed-Gruppe platzt. Wesentlicher Grund dafür ist, dass das Konzept für den Zusammenschluss einen Verlust an Eigenständigkeit bei Salzgitter bedeutet hätte.

29. März 1999 - Vier Monate nach der Verlobung platzen die Heiratspläne des deutschen Mischkonzerns Viag und der Schweizer Alusuisse-Lonza-Gruppe (Algroup). Grund ist ein Streit um die Beteiligungsverhältnisse.

22. Januar 1999 - Die geplante Fusion der Daimler-Chrysler Aerospace (Dasa) mit der British Aerospace (BAe) scheitert an der Führungsfrage.

10. Dezember 1998 - Die Fusionsgespräche zwischen der Ciba Spezialitätenchemie und dem Clariant-Konzern zum Weltmarktführer in der Spezialitätenchemie werden abgebrochen. Eine umfassende Prüfung hatte ergeben, dass die Risiken eines Zusammenschlusses die Vorteile überwogen hätten.

16. Oktober 1998 - Die Elefantenehe zwischen Norddeutscher Landesbank und Bankgesellschaft Berlin platzt in letzter Sekunde. Hintergrund ist unter anderem der Wertverfall der Bankgesellschafts-Aktie.

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