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12.07.2000

08:24 Uhr

Laut "Börsen-Zeitung" zählen nur 3 500 Unternehmen zu den Top-Kunden

Deutsche Bank will angeblich kleine Firmenkunden in Service-Center auslagern

Die Deutsche Bank will nach Information der "Börsen-Zeitung" einen Großteil ihrer Firmenkunden zukünftig mit Produkten von der Stange bedienen.

Reuters FRANKFURT. Die Deutsche Bank will nach Informationen der "Börsen-Zeitung" ihr Firmenkundengeschäft neu strukturieren. Aus Rentabilitätsgesichtspunkten sollte vom 1. Januar 2001 an ein Großteil der insgesamt 110 000 Firmenkunden, die als wenig profitabel gälten, künftig durch Service-Center betreut werden, berichtete die Zeitung in ihrer Mittwochausgabe. Dabei solle den Kunden unter anderem Standardprodukte über das Internet angeboten werden. Firmenkunden, die Kapitalmarktprodukte in Anspruch nehmen, sollen nach dem Bericht deutlich intensiver betreut werden. 3 500 Kunden gelten dabei als Topkunden.

25 000 Kunden werde Potenzial zugeschrieben, verstärkt Investmentprodukte in Anspruch zu nehmen. Die Deutsche Bank habe bestätigt, derzeit an einem neuen Konzept für das Firmenkundengeschäft zu arbeiten, hieß es in dem Beitrag. Kostengünstigere Standardprodukte sollten dabei über neue Zuganswege wie das Internet angeboten werden. Jeder Kunde könne aber selbst entscheiden, welche Betreuungform und welche Zugangswege zur Bank er nutzen wolle. Einzelne Betreuer sollten ihre Kompetenzen durch die Fokussierung auf einzelne Bereiche erhöhen. Auf jeden Betreuer sollten weniger Kunden entfallen.

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