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25.01.2003

12:22 Uhr

Laut Umfragen hat die CDU in Niedersachsen die Nase vorn

Gabriel denkt nicht an Rückzug

Der niedersächsische Ministerpräsident Sigmar Gabriel (SPD) hat klar stellen lassen, dass er sich im Fall einer Wahlniederlage nicht aus der Politik zurückziehen will.

Reuters HANNOVER/BERLIN. Gabriels Sprecher Volker Benke wies am Samstag in Hannover einen Bericht des Magazins "Focus" zurück, wonach Gabriel nach einer Niederlage bei der Wahl am 2. Februar weder das Amt des Oppositionsführers im niedersächsischen Landtag übernehmen noch einen Posten in Berlin antreten wolle. "Daran ist nichts wahr", sagte der Sprecher. Derartige Äußerungen habe es auch intern nicht gegeben.

Nach Darstellung des Magazins hatte Gabriel im Kreise enger Mitarbeiter mit Blick auf seine mögliche Abwahl gesagt: "Ich werde mich beruflich völlig neu orientieren." Nach Umfragen mehrerer Institute hat die CDU mit Spitzenkandidat Christian Wulff derzeit gute Chancen, allein oder mit der FDP die SPD-Regierung in Niedersachsen abzulösen.

Bislang hatte Gabriel sich nicht öffentlich zu seinen Plänen nach einer Wahlniederlage geäußert. Er hatte in den vergangenen Tagen erklärt: "Ein 100-Meter-Läufer fragt sich doch kurz vor dem Ziel nicht danach, was passieren könnte, wenn er verlieren könnte. Sondern er will gewinnen."

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