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26.07.2000

10:47 Uhr

vwd TOKIO. Leichter hat der Aktienmarkt in Tokio am Mittwoch den Handel beendet. Der Nikkei-225-Index reduzierte sich um 0,4 % bzw. 70,98 Yen auf 16 502,61. Der Nikkei-300-Index verzeichnete einen Abschlag von 0,1 % bzw. 0,13 Zählern auf 296,37. Der Topix-Index gewann dagegen 0,1 % bzw 2,08 Stellen auf 1 504,53. Insgesamt wurden 523,62 (613,03) Mill. Aktien umgesetzt, wobei sich 744 Kursverlierer und 517-gewinner gegenüberstanden, während sich 132 Werte unverändert präsentierten. Die guten Vorlagen aus den USA hätten den Markt nicht positiv beeinflussen können, erklärte ein Teilnehmer.

Als Hauptgrund für den schwachen Verlauf wurde der schlechte Börsenstart von Lawson genannt. Die Aktien des Unternehmens brachen am Premierentag um 23 % auf 5 520 Yen ein, nachdem der Ausgabepreis noch bei 7 200 Yen gelegen hatte. "Das ungewöhnlich schwache Debüt von Lawson hat den Markt stark belastet", erklärte ein Teilnehmer. Zu den Gewinnern gehörten NTT DoCoMo, die 3,1 % bzw 90 000 Yen auf 2,97 Mill. Yen vorrückten. Eine japanische Zeitung hatte berichtet, das Mobilfunkunternehmen wolle gemeinsam mit AOL einen weltweiten Internetdienst aufbauen. NTT DoCoMo kommentierte den Bericht bislang nicht.

Sony verbesserten sich im Vorfeld der Bekanntgabe ihrer Quartalszahlen für die ersten drei Monate 2000 um 2,5 % bzw. 260 Yen auf 10 710. Mögliche negative Faktoren seien bereits in den Kurs eingepreist, fügte ein Händler hinzu. Nach Handelsschluss gab das Unternehmen einen Nettoverlust von 88,29 Mrd. Yen bekannt, nachdem im vergleichbaren Vorjahreszeitraum noch ein Nettogewinn von 18,43 Mrd. Yen ausgewiesen wurde. Zu den Verlierern gehörten auch Softbank, Orix und Tokio Marine & Fire Insurance. Der Nihon Keizai Shimbun hatte berichtet, dass ein Konsortium aus den drei Unternehmen, geführt von der Softbank, seine Übernahmeabsichten für die Nippon Credit Bank zurückgestellt habe.

Softbank ermäßigten sich um 1,3 % bzw. 140 Yen auf 10 600, Tokio Marine & Fire Insurance verzeichneten einen Abschlag von 3,2 % bzw 37 Yen auf 1 104, und Orix reduzierten sich um 2,0 % bzw. 300 Yen auf 14 750.

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