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15.01.2002

10:16 Uhr

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Lokomotivführer befürchten Arbeitsplatzabbau

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat der Bundesregierung vorgeworfen, mit der angebotenen Steuerentlastung für das Gütergewerbe bei Einführung der LKW-Maut 2003 den Arbeitsplatzabbau bei der Bahn zu beschleunigen.

dpa FRANKFURT/MAIN. Die Bundesregierung schwäche die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn, statt sie zu stärken und somit Arbeitsplätze zu schaffen, kritisierte die GDL am Freitag in Frankfurt.

"Ich weiß nicht, wie die Bundesregierung ihrem Ziel der Verkehrsverlagerung auf die Schiene auch nur einen Schritt näher kommen will, wenn sie immer wieder Kompensationsmaßnahmen für den Straßengüterverkehr durchführt", kritisierte der GDL - Bundesvorsitzende Manfred Schell. Auch die Pläne von Finanzminister Hans Eichel (SPD), die Regionalisierungsmittel für die Länder zu kürzen, zeigten, dass SPD und Grüne den Schienenverkehr als Stiefkind behandelten.

Wenn die Länder weniger Regionalisierungsmittel hätten, könnten sie auch weniger Verkehrsleistungen bei den Bahnen bestellen. "Dies wird zu weiteren Streckenstilllegungen mit der Folge eines weiteren Arbeitsplatzabbaus führen."

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