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19.07.2000

11:36 Uhr

vwd TOKIO. Etwas leichter haben die japanischen Staatsanleihen (JGBs) am Mittwoch in Tokio geschlossen. Die Rendite der zehnjährigen, 1,7-prozentigen Anleihe der Serie 223 stieg um 1,5 Basispunkte auf 1,705 %. Am Terminmarkt fiel der September-Future auf zehnjährige JGBs um zehn Basispunkte auf 133,35. Nach anfänglichen Aufschlägen sei den Anleihen bei dünnen Handelsvolumen der Dampf ausgegangen, als der Aktienmarkt im späten Handel ins Plus drehte, beschrieben Marktteilnehmer das Geschehen. Nicht einmal die Pressekonferenz der Bank of Japan, die während der Sitzung stattfand, habe dem lustlosen Handel Schwung verleihen können.

Die US-Treasurys beendeten den Tokioter Handel kaum verändert. Zehnjährige Papiere mit einem Kupon von 6,50 % verloren 1/32 auf 102-16/32 und rentierten mit 6,15 %, nachdem sie am Vorabend in New York um 1/32 auf 102-17/32 gestiegen waren. Der 6,25-prozentige Longbond blieb mit 104-23/32 unverändert, Rendite: 5,91 %. In New York hatte er mit einem Aufschlag von 3/32 mit 104-23/32 geschlossen. Es habe an neuen Impulsen gefehlt, kommentierten Marktteilnehmer. Die US-Verbraucherpreise vom Vortag hätten den Erwartungen im Großen und Ganzen entsprochen.

Der Blick sei nun auf die für Donnerstag erwartete Rede von US-Notenbank-Chairman Alan Greenspan gerichtet, hieß es weiter. Möglicherweise sei er nicht mit der Abkühlung des US-Wirtschaftswachstums zufrieden und lasse eine weitere Zinsanhebung durchblicken. Am Donnerstag wird wegen des Feiertags in Japan nicht gehandelt.



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