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14.02.2001

16:30 Uhr

dpa ESSEN/DÜSSELDORF. Die Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV) will ihre Proteste gegen den geplanten Abbau von 4700 Stellen bei Karstadt verstärken. In den kommenden ein bis zwei Wochen seien bundesweit zahlreiche Aktionen an den Standorten der Karstadt-Warenhäuser geplant, sagte HBV-Sprecher Rüdiger Wolff am Mittwoch in Düsseldorf. Dabei sei neben Mahnwachen und Demonstrationen auch die Verteilung von Flugblättern und die Auslage von Unterschriftenlisten geplant. In Betriebsversammlungen sollen die Beschäftigten daneben über den Stand der Verhandlungen informiert werden.

"Unser Ziel ist es, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden", sagte Wolff. Die Gespräche mit der Unternehmensleitung seien Ende Januar unterbrochen worden. Ein neuer Termin stehe derzeit noch nicht fest. Die Gewerkschaft versuche außerdem, den geplanten Personalabbau zeitlich zu strecken und Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung zu vereinbaren. Nachdem in den bisherigen Gesprächen ein Abrücken des Unternehmens von den ursprünglich geplanten 7000 Stellenstreichungen auf 4700 erreicht worden sei, gehe es nun auch um eine mögliche weitere Reduzierung des Personalabbaus.

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