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23.01.2003

13:01 Uhr

Manager kritisieren staatliche Überregulierung

Mehrheit der Firmenchefs sieht Wachstumschancen

Ungeachtet konjunktureller und politischer Unwägbarkeiten sowie der gravierenden Vertrauensverluste bei den Anlegern blicken die meisten Unternehmen einer internationalen Umfrage zufolge eher optimistisch in die Zukunft. Das kam bei einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Prüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) heraus.

Reuters FRANKFURT. Als eine bemerkenswerte Erkenntnis der Umfrage hob PwC das Resultat hervor, dass beinahe die Hälfte der befragten Manager als negativen Einflussfaktor staatliche Überregulierung fürchteten. Dieser Punkte habe nahezu gleichauf mit der Gefahr durch Krieg und Terror gelegen. Allerdings fürchteten die europäischen Firmenlenker staatliche Eingriffe stärker als ihre Kollegen. "Eine bürokratische Überreaktion auf Unternehmensskandale könnte das Wirtschaftswachstum im Keim ersticken", kommentierte PwC-Chef Sam DiPiazza diesen Aspekt.

Insgesamt sei die Stimmung der CEOs jedoch von Optimismus geprägt, fasste PwC zusammen. Viele Unternehmen hätten auf die Vertrauenskrise etwa in Folge von Bilanzmanipulationen reagiert und die Führungsetage umgestaltet. 58 Prozent der Befragten glaubten daran, die Gewinnziele zu erreichen, knapp ein Drittel wolle sie sogar übertreffen.

PwC hatte in den vergangenen gut zwei Monaten in Zusammenarbeit mit dem World Economic Forum in Davos 992 Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzende aus Europa, Nord- und Südamerika, Afrika sowie Fernost befragt.

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