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21.07.2000

08:55 Uhr

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Mannesmann verkauft Luxusuhren-Sparte an Richemont

Nach der Vodafone-Übernahme wird eine weitere nicht zum Kerngeschäft gehörende Aktivität abgestoßen.

DÜSSELDORF. Nach der Übernahme durch den britischen Mobilfunkkonzern Vodafone trennt sich das Düsseldorfer Unternehmen von einer weiteren nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivität: Wie Mannesmann am Freitag in Düsseldorf mitteilte, verkauft das Unternehmen ihre schweizerische LMH (Les Manufactures Horloges) für 2,8 Mrd. Schweizer Franken an den Schweizer Luxusgüterkonzern Compagnie Financière Richemont AG.

Zu LMH gehören die drei Luxusuhren- Unternehmen Jaeger-LeCoultre, IWC (beide Schweiz) und Lange & Söhne (Glashütte). Der Abschluss der Transaktion werde im September erwartet, die Kartellbehörden müssen noch zustimmen. Interesse an der zu Verkauf stehenden Luxus-Uhren-Sparte hatte zuletzt auch der italienische Luxusartikel-Hersteller Bulgari SpA, bekundet.

Richemont besitzt so bekannte Marken wie Cartier, Dunhill, Montblanc, Chloé, Baume & Mercier, Piaget, Vacheron Constantin, Van Cleef & Arpels, aber auch den britischen Sportwaffenhersteller James Purdey und den deutschen Lederwarenproduzenten Seeger.

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