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20.07.2000

08:48 Uhr

dpa-afx FRANKFURT. Der Moksel-Konzern hat im ersten Halbjahr 2000 (30. Juni) ein Minus vor Körperschaftssteuer von 2,9 Mill. DM erwirtschaftet, im Gegensatz zu einem Plus von 1,1 Mill. DM im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Als Grund für die Verluste nannte Moksel den allgemein schwachen Branchenstart, drastisch gestiegene Preise im Einkauf und Preiskämpfe im Lebensmitteleinzelhandel. Die Lebendviehpreise bei Schwein zogen seit Januar 2000 um über 35% an, während der Lebensmittelhandel gerade bei Schweinefleisch seine Niedrig-Preisstrategie fortführte und bis jetzt nicht bereit war, der Fleischindustrie den Preisanstieg im Lebendvieheinkauf auszugleichen. Darüber hinaus seien die Möglichkeiten im Rindfleisch-Drittlandsexport eingeschränkt.

Der Umsatz im den ersten sechs Monaten sei jedoch um 11,3 % auf 1,78 Mrd. DM gestiegen, hieß es. Die abgesetzte Tonnage der Schlacht- und Zerlegebetriebe erhöhte sich um 3,6 %.

Bei der Moksel AG ist nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr ein Verlust von 8,8 Mill. DM gegenüber minus 1,9 Mill. DM angefallen. Der Umsatz habe sich auf 133,5 Mill. DM belaufen. Aufgrund der stärkeren zweiten Jahreshälfte rechnet das Unternehmen mit einem leicht verbesserten Konzernergebnis im Vergleich zu 1999.

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