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07.01.2003

16:34 Uhr

Markt weitehin sehr nervös

Goldpreis bröckelt etwas ab

Der Kurs des Edelmetalls ist am Dienstag im europäischen Handel etwas von den am Vortag erreichten Höchstständen zurückgekommen.

Reuters LONDON/ZÜRICH. Die festeren US-Aktienmärkte und der Anstieg des Dollar im Vorfeld der Ankündigung eines milliardenschweren Konjunkturpaketes durch die US-Regierung belasteten das gelbe das Metall, sagten Händler. Die geopolitischen Spannungen wirkten jedoch weiter unterstützend.

Am Montag hatte Gold im Verlauf mit 356,25 Dollar je Feinunze den höchsten Stand seit März 1997 markiert. Das Londoner Nachmittagsfixing erfolgte bei 349,00 nach 348,70 Dollar am Morgen und 351,75 Dollar am Montagnachmittag. Am Spotmarkt notierte Gold gegen 16.15 Uhr bei 348,30/348,65 nach 351,50/352,25 Dollar zum New Yorker Schluss am Montag.

"Der Markt bleibt weiter sehr nervös. Ich denke, wir sehen weitere Gewinne während der kommenden Wochen, mit der Möglichkeit, die Marke von 420 Dollar zu testen," sagte ein Edelmetallexperte. Die zunehmende Wahrscheinlichkeit eines Golfkrieges sei dabei für den Anstieg von Gold entscheidend. Auch Silber verlor an Wert und lag noch bei 4,86/4,88 (New York 4,89/4,91) Dollar. Platin ermässigte sich auf 607/611 (609,80/614,80) Dollar und Palladium gab auf 237/243 (240,95/248,95) Dollar nach.

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