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18.01.2001

17:53 Uhr

dpa-afx AMSTERDAM. E-Plus, die deutsche Tochter des niederländischen Mobilfunkunternehmens KPN Mobile , hat nach Angaben des KPN Mobile-Vorstandsvorsitzendem Diederik Karsten von Donnerstag im letzten Dezember in Deutschland 570.000 neue Mobilfunkkunden gewonnen. Dies entspreche rund 15,7 % an der Gesamtsumme neuer Mobilfunkteilnehmer in Deutschland. E-Plus hatte damit zum Jahresende rund 6.6 Mill. Kunden unter Vertrag.

Laut Karsten schwächt sich der harte Wettbewerb auf dem deutschen Mobilfunkmarkt ab: "Unter den Wettbewerbern scheint wieder gesunder Menschenverstand Einzug zu halten." Die Kosten für die Kundenakquisition würden sich langsam verringern, nachdem sie bei rund 200 Euro pro Neuteilnehmer Mitte letzten Jahres gelegen hätten.

Als das KPN-Management E-Plus im Frühjahr 2000 übernahm, habe dem Unternehmen die für den harten Wettbewerb nötige Fokusierung auf das Kerngeschäft gefehlt, so Karsten. Nach mehr als sechs Monaten der Umstrukturieru ng seien die Aussichten nun besser.

Dieses Jahr werde sich E-Plus bemühen, den 1999er Marktanteil von rund 16 % wiederzuerlangen, sagte der Vorstandsvorsitzende. Was den belgischen Markt betrifft, werde bei den kommenden UMTS-Versteigerungen erheblich mehr für die Lizenzen bezahlt werden als das Mindestgebot von 150 Mill. Euro. Zu der Zahl der Mitbewerber mochte er keine Prognose abgeben, der Wettbewerb werde jedoch weniger intensiv ausfallen als in Deutschland oder Großbritannien. In Belgien ist KPN Mobile der drittgrößte Mobilfunkanbieter. Wann E-Plus schwarze Zahlen schreiben werde, sagte Karsten nicht. Das Unternehmen befinde sich jedoch in einer vergleichbaren Situation mit anderen Mobilfunkfirmen, sagte er.

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