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25.02.2002

13:07 Uhr

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Massive Verluste durch hochverzinsliche Wandelanleihen

Massive Verluste mit hochverzinslichen Aktienanleihen müssen Anleger bei den Ende Februar auslaufenden Wandelanleihen einstecken. Nur in seltenen Fällen können Investoren damit rechnen, den Einzahlungsbetrag zurückzuerhalten. Meist werden die zu Grunde liegenden Aktien in einer fest definierten Stückzahl angedient.

vwd FRANKFURT. Aus vwd vorliegenden Unterlagen einer deutschen Bank geht hervor, dass es nur bei zwei von 16 Anleihen zu einer Rückzahlung des Nominalbetrages gekommen ist. Die Verluste sind vor allem bei unterlegten Werten des Neuen Marktes massiv: Ein ehemaliger Anlagebetrag von 5 000 ? ist nach Auszahlung mit Intershop- oder Heyde-Aktien auf 117 und 146 ? geschrumpft und damit nahezu wertlos geworden.

Getroffen hat es aber nicht nur Werte vom Neuen Markt. Auch in Anleihen auf Commerzbank - oder Epcos-Aktien investierte 5 000 ? haben sich auf rund 3 000 bzw. 2 000 ? reduziert. Der genaue Wert der jeweiligen Rückzahlungen variiert je nach Ausstattung der Anleihen durch die verschiedenen Emissionshäuser. Tendenziell betroffen sind jedoch alle Aktienanleihen, die im Frühjahr 2002 auslaufen.

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