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03.07.2000

11:58 Uhr

dpa-AFX FRANKFURT. Nach Einschätzung des im Emissionskonsortium vertretenen Bankhauses Sal. Oppenheim liegt der faire Wert je Aktie der VIVA Media zwischen 21 und 27 Euro. VIVA Medien sei der quotenstärkste TV-Musiksender in Deutschland. Über seine gleichzeitige Ausrichtung als Themen- und Zielgruppenkanal biete der Sender somit eine attraktive Werbeplattform. Internationale Expansion und der Aufbau zusätzlicher Medienkanäle würden in den nächsten Jahren hohe Wachstums- und Ertragspotenziale ergeben, hieß es in einer kürzlich veröffentlichten Unternehmensanalyse des Brokes.

Im Zuge des Börsenganges erfolge eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlage um 4,655 Mio. Euro unter Ausschluss des Bezugsrechts für die Altaktionäre. Der Greenshoe von bis zu 0,695 Mio. stamme ebenfalls aus einer Kapitalerhöhung. Bisherige Anteilseigner seien zu jeweils 24,7% die Universal Vertrieb und die EMI Group und Warner Music GmbH. Weitere Eigentümer seien Edel Music mit 15,8% und eine Kapitalbeteiligungsgesellschaft mit 5,1%.

Der bereits profitable Musiksender hat im vergangenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in der Größenordnung von knapp 49 Mio. Euro erzielt. Diese sollen sich laut Sal Oppenheim bis 2003 auf fast 128 Mio. Euro erhöhen. Gleichzeitig werde sich das operative Ergebnis auf EBITDA-Basis von 4,4 Mio. in 1999 bis dahin auf 18,5 Mio. Euro verbessern. Beim Gewinn je Aktie erwarten die Analysten ausgehend von geschätzten 0,05 Euro in 2000 einen Anstieg auf 0,59 Euro je Aktie.

Das in 1993 gegründete Unternehmen erreichte im Frühjahr 2000 mit den beiden werbefinanzierten Musiksendern VIVA und VIVA zwei eine technische Reichweite von 23 Mio. respektive 19 Mio. Haushalten. Basierend auf die Marke VIVA und ihrer Akzeptanz in der Zielgruppe der 14- bis 29jährigen habe VIVA Media neben dem Fernsehbetrieb eine Erweiterung ihrer Geschäftsätigkeit begonnen. Über die bisherigen Aktivitäten hinaus expandiere die Gesellschaft in die Geschäftsfelder Internet, Kommunikationsagentur und Radio.

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