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20.06.2000

19:05 Uhr

dpa-afx BRÜSSEL. Der Medienriese Bertelsmann hat sich überrascht darüber gezeigt, dass die EU-Kommission bei ihrer Wettbewerbsuntersuchung der Fusion AOL/Time auch die Beziehungen zu dem Gütersloher Konzern untersucht. Die mit AOL getroffene Marketingvereinbarung sei keine Unternehmensverbindung, teilte Bertelsmann am Dienstag in Brüssel mit. "In keiner Weise schränkt der Vertrag den Zugang Dritter zu den Inhalten von Bertelsmann oder den Leistungen von AOL ein", erklärte das Unternehmen.

Die Kommission hatte am Montag darauf hingewiesen, AOL habe eine Verteilungs- und Verkaufsvereinbarung mit Bertelsmann getroffen. AOL habe zwar "gewisse Konzessionen" angeboten, wonach die Bande zu Bertelsmann gelockert werden könnten. Diese Angebote seien aber unzureichend. Bertelsmann hatte im März angekündigt, seine Beteiligung an dem 50:50 Gemeinschaftsunternehmen AOL Europe an AOL Inc. zu verkaufen. Beide Unternehmen vereinbarten aber, dass Bertelsmann "bevorzugter Anbieter von Medieninhalten und elektronischem Handel" für die Nutzer von AOL wird.

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