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04.03.2003

12:49 Uhr

Mehr Verkäufe in USA

Audi will eine Million A3 verkaufen

Der Ingolstädter Autobauer Audi hat in den ersten zwei Monaten 2003 weniger Autos als im Vorjahreszeitraum verkauft, rechnet für das Gesamtjahr aber mit einem Absatzanstieg.

dpa/rtr/vwd GENF. Der Autobauer Audi setzt angesichts der´Branchenflaute große Hoffnungen auf den neuen A3. "Ich bin sicher, wir werden mit diesem Auto mehr Kunden erreichen als mit dem ersten A3", sagte Audi-Chef Martin Winterkorn am Dienstag auf dem Genfer Autosalon.

Vom Vorgängermodell waren in den vergangenen sieben Jahren fast 900 000 Fahrzeuge verkauft worden. Nach Angaben von Vertriebsvorstand Georg Flandorfer sollen vom neuen Modell über den gesamten Zyklus mehr als eine Million Fahrzeuge abgesetzt werden. Der neue A3 ist breiter und niedriger als sein Vorgänger und soll so noch sportlicher und eleganter wirken. Das Fahrzeug sei für die VW-Tochter von enormer Bedeutung, sagte Flandorfer. "Das ist der Einstieg in die Audi-Welt." Ab der Einführung im Mai sollen noch 120 000 Stück in diesem Jahr verkauft werden. Dazu kommen noch einmal 30 000 alte A3. Im vergangenen Jahr waren 115 000 Stück produziert worden.

Insgesamt solle der Audi-Absatz im laufenden Jahr trotz der schwachen Branchenlage auch wegen Zuwächsen beim A8 und beim Cabrio von 740 000 auf etwa 750 000 steigen, sagte Flandorfer. In den ersten zwei Monaten gingen die Audi-Auslieferungen noch leicht zurück. In Deutschland fiel das Minus besonders kräftig aus.

In den ersten zwei Monaten dieses Jahres seien knapp 108 000 Fahrzeuge nach etwas weniger als 110 000 im Vergleichszeitraum 2002 verkauft worden, sagte Georg Flandorfer, Vorstandsmitglied der VW-Tochter am Dienstag.

Ab Jahresmitte rechne er jedoch mit einem Anziehen. Nach wie vor wolle Audi 2003 den Absatz auf rund 750 000 Fahrzeuge steigern.

Auf dem US-Markt hat Audi im Februar einen leicht höheren Absatz erzielt. Dies sagte der Audi-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn am Dienstag auf dem Genfer Automobilsalon. Im Februar 2002 hatte der Autombilhersteller dort 6 125 Einheiten abgesetzt. Zur Ertragslage im laufenden Jahr wollte er sich mit Verweis auf das unsichere wirtschaftliche Umfeld nicht äußern.

Im Gesamtjahr solle aber zumindest der Vorjahreswert wieder erreicht werden, sagte Flandorfer. Wenn die Steuerdebatten einmal beendet seien, könne man zumindest vom aufgelaufenen Nachholbedarf profitieren. Große Wachstumschancen sieht Audi in China. "Am unsichersten bin ich im Moment, was die USA betrifft", sagte Flandorfer. Nach einem schwachen Januar lag Audi im Februar in den Vereinigten Staaten aber bereits wieder deutlich über dem Vorjahr.

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