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10.07.2000

19:29 Uhr

Mehrere Finanzierungsmöglichkeiten erwogen

Gigabell will Liquiditätsproblem schnell lösen

Der Kurs des in Schwierigkeiten geratenen Internet-Unternehmens erholt sich wieder.

Reuters FRANKFURT. Das am Neuen Markt notierte Internet Gigabell AG-Unternehmen hat Liquiditätsprobleme, die jedoch bis Ende der Woche behoben sein sollen. "Es gibt ein Liquiditätsproblem, das diese Woche gelöst sein wird", sagte Tim Heidfeld, Manager Investor Relations der Gigabell, der Nachrichtenagentur Reuters am Montag.



Gigabell prüfe derzeit die Möglichkeiten einer Bankenfinanzierung, eines Verkaufs strategischer Beteiligungen oder von Gigabell-Anteilen. Der Kurs der Gigabell-Aktie notierte am Nachmittag mit 26,10 Euro 5,7 % fester als am Freitag, nachdem er kurz nach Bestätigung der Liquiditätsprobleme auf 24,20 Euro nachgegeben hatte.



Heidfeld sagte, Gigabell brauche einen Finanzierungspartner für die weitere Expansion. Dies könnten europäische Telekommunikationsunternehmen, Netzwerkbetreiber oder Anbieter von Internet-Dienstleistungen sein. Eine solche neue Partnerschaft werde die Liquiditätsprobleme lösen und das künftige Wachstum des Internet-Unternehmens sichern.

Die "Börsen-Zeitung" hatte am Samstag berichtet, Gigabell sei in Zahlungsschwierigkeiten. Im ersten Quartal, in dem das Unternehmen bei einem Umsatz von 10,9 Mill. DM einen Verlust von 9,8 Mill. DM ausgewiesen hatte, seien die flüssigen Mittel auf 2,5 Mill. DM von neun Mill. DM geschrumpft. Die Verbindlichkeiten beliefen sich gleichzeitig auf 33 Mill. DM. Gigabell habe das zweite Quartal "ins Trockene gesetzt", hieß es in dem Bericht. Heidfeld sagte Reuters am Montag, das Ergebnis der Gigabell AG für die ersten sechs Monate des laufenden Jahres liege im Plan.

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