Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.06.2000

14:24 Uhr

Mehrzuteilungsoption von 300 000 Stück

Neue Intertainment-Aktien kosten maximal 110 Euro

Der Filmrechtehändler will sein Grundkapital auf 15 Mill. Euro erhöhen.

Reuters MÜNCHEN. Die jungen Aktien des Münchener Filmrechtehändler Intertainment kosten maximal 110 Euro. Wie das am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse gelistete Unternehmen am Montag mitteilte, beläuft sich das Bezugsverhältnis für die bisherigen Aktionäre auf fünf zu eins. Insgesamt sollen bis zu zwei Mill. Aktien mit einem rechnerischen Wert von je 1,28 Euro aus dem genehmigten Kapital ausgegeben und damit das Grundkapital auf 15,20 von 12,64 Mill. Euro erhöht werden. Dazu komme eine Platzierungsreserve von 300 000 Aktien. Ein weiteres, für alle offenes Zeichnungsangebot für Intertainment-Aktien wird aus nicht ausgeübten Bezugsrechten von Vorstandschef Rüdiger Baeres dotiert.

Der Ausgabepreis werde im Bookbuilding-Verfahren ermittelt, hieß es. Die Altaktionäre erhalten ebenso drei Euro Ermäßigung auf den Angebotspreis wie Privatanleger, die bis zum 6. Juli Aktien aus dem öffentlichen Angebot zeichnen. Die Zeichnungsfrist für die neuen Papiere läuft nach Unternehmensangaben voraussichtlich vom 29. Juni bis zum 12. Juli. Der Ausgabepreis soll am 12. Juli nach Börsenschluss festgestellt werden. Am Montagmittag notierten die Intertainment-Aktien am Neuen Markt bei 84 Euro und damit 0,3 % fester als am Freitag.

Intertainment will nach früheren Angaben mit dem frischen Kapital in den Erwerb weiterer Filmrechte investieren und die eigene Internet-Strategie vorantreiben. Außerdem soll damit ein Filmvertrag über 500 Mill. $ mit dem amerikanischen Filmproduzenten Arnold Kopelson finanziert werden.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×