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02.04.2012

07:06 Uhr

Banken und Social Media

Die Revolution hat längst begonnen

VonDirk Elsner und Florian Semle

Immer mehr Banken entdecken das Social Web für sich: Sie sind auf Facebook, Twitter oder YouTube präsent. So richtig gut klappt die Vermarktung im Web allerdings noch nicht. Lesen Sie hier Teil 3.

Die Türme der Deutschen Bank in Frankfurt. dapd

Die Türme der Deutschen Bank in Frankfurt.

Während der traditionelle Finanzsektor die PIN zum Aussuchen für Geldautomaten als Innovation feiert, formiert sich außerhalb seiner Branche eine Armada an Unternehmen zum Angriff auf die etablierten Banken. Überspitzt formuliert, pocht die „Generation Y” oder die „Digital Natives” an das dicke Tor der Finanzwelt.

Sie treffen auf eine Bankwelt, die sich hinsichtlich ihrer Social Media Fähigkeit in drei Kategorien einteilen lässt:

1. Klassische Banken, die Social Media allmählich für sich entdecken,

2. Junge Dienstleister, die neue Formen von Finanzdienstleistungen entwickeln und

3. Banken, die gar nichts tun und im Status Quo verharren.

Die dritte Kategorie bildet immer noch die große Mehrheit. Viele Institute machen ohne Social Media und Next Banking weiterhin ausgezeichnete Geschäfte und verdienen gut. Es ist weder klar, ob und wie mit Social Media Geld verdient oder Kunden gebunden werden können, oder wie viel Geld die neuen Dienstleister damit verdienen.

Dennoch wird sich die Branche tiefgreifend verändern. Noch hat die unter dem staatlichen Artenschutz der Bankregulierung stehende Finanzbranche diese Entwicklungen nicht wirklich zur Kenntnis genommen. Das ist erstaunlich, denn mittlerweile versammeln Telekom- und Internetkonzerne gemeinsam mit pfiffigen Start-Ups ihre Truppen, um die letzte Bastion der 1.0-Welt zu knacken.

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