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02.02.2009

08:08 Uhr

Davos-Tagebuch

Prinzip der Fairness

Zu Beginn des Weltwirtschaftsforums hatten Optimisten und Zyniker gleichermaßen hohe Erwartungen an das Treffen. Einige glaubten, in Davos würden konkrete Pläne gegen die globale Wirtschaftskrise entwickelt. Andere sagten eine neue Dominanz der Regierungen voraus.

In Wahrheit waren alle diese Erwartungen unrealistisch. Die Welt kann nicht bei einem viertägigen Treffen führender Politiker und Manager umgebaut werden. Um aus der gegenwärtigen Krise herauszukommen, brauchen wir die Zusammenarbeit von Unternehmen, Regierungen und der Gesellschaft. Nur so können wir eine nachhaltige Politik entwickeln, um dem Finanzsystem wieder Kapital zuzuführen, Wachstum zu generieren und Jobs zu schaffen.

Ich denke, in Davos sind für die Zukunft die richtigen Lehren gezogen worden. Es gab eine starke Bewegung, in der Weltwirtschaft wieder stärker auf Prinzipien wie Fairness, Transparenz und Verlässlichkeit zu setzen. Gleichzeitig wurden in Davos aber auch engagierte Diskussionen geführt über die anderen globalen Probleme wie die Lebensmittelkrise und den Klimawandel, die das Leben auf unserem Planeten bedrohen. Wir wissen nun, dass keine Regierung allein ihre Bevölkerung vor diesen Herausforderungen schützen kann.

Jetzt müssen wir auf dem aufbauen, was wir in Davos besprochen haben. Die Bedeutung der globalen Probleme und die schreckliche Gefahr eines Scheiterns verlangen das. Wir haben keine Zeit zu verlieren.

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