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02.04.2012

15:14 Uhr

Gastbeitrag

Die Innovation in der Change Management Beratung

VonMechthild Lang

Coaching hat nicht nur eine lange Tradition, sondern sich im Bereich der Personalentwicklung auch als besonders erfolgreich erwiesen. Dieser Erfolg soll nun auch im Bereich des Change Managements fortgesetzt werden.

Beratung hilft nur, wenn sie gut ist. dpa-tmn

Beratung hilft nur, wenn sie gut ist.

KelkheimSeit Menschen in Familienverbänden zusammenleben, war und ist es die genuine Aufgabe der Stammesältesten oder Clanchefs, die Jüngeren in ihrer Entwicklung zu beraten und unterstützen - zu coachen. Professionelles Coaching, wie man es heute kennt, ist seit 30 Jahren eingeführt und als ein klassisches Instrument der Personalentwicklung und besonders bei Führungskräften gefragt und anerkannt. Dafür sprechen auch die Ergebnisse von Studien von ICF/PwC aus dem Jahr 2009, die belegen, dass Coaching mit über 90 Prozent Erfolgsquote alle anderen Maßnahmen der Personalentwicklung deutlich in den Schatten stellt. Der Traum, eine solch hohe Quote auch im Change Management, in der Organisationsentwicklung, zu erreichen, ist noch nicht ausgeträumt. Die Symbiont Group hat sich zum Ziel gesetzt, Coaching für Organisationen und Unternehmen anzubieten, damit Change gelingt.

Als Harrison Owen 1985 die Open Space Technology (OST) entwickelte, war das eine echte Innovation. Innerhalb kurzer Zeit – so ihr Versprechen – kann mit ihr eine große Vielfalt von konkreten Veränderungsmaßnahmen geplant und umgesetzt werden. Jedoch fand die zu Grunde liegende Philosophie, dass die Komplexität in der Zusammensetzung von Arbeitsgruppen maximal sein muss, um Ziele angemessen zu definieren und zu erreichen, wenig Anklang. Denn die Angst vor der Gruppendynamik war und ist auf allen Seiten groß.

Mechthild Lang, Coach bei der Symbiont Group.

Mechthild Lang, Coach bei der Symbiont Group.

Nach wie vor unterscheiden viele Beratungsangebote und -anbieter noch zwischen Unternehmensentwicklung und Personalentwicklung. Diese Trennung ist aber wie die Trennung von Psyche und Körper. Sie ist ein Konstrukt und somit künstlich. Mit dieser Spezialisierung und Differenzierung trifft man nicht die Gesamtheit einer Organisation, sondern nur einzelne Ebenen oder Sparten. Ähnlich wie ein Mensch, der mit Magenbeschwerden beim Gastroenterologen eine Rollkur verschrieben bekommt. Die ist zwar gut für den Magen, beseitigt aber die ursächlichen Ängste und Sorgen. Wenn der Mensch dann Symptome an einer anderen „Baustelle“ entwickelt, etwa Rückenschmerzen bekommt, ist eben ein anderer Facharzt dran. So wie wir mit „Baustellen“-Medizin leben, so leben wir mit „Baustellen-Schulen“ und auch „Baustellen-Unternehmensberatung“.

Selbst Angebote wie z.B. Leadership Branding, die es sich zur Aufgabe machen, die „Marke“ des Unternehmens und das Verhalten der Mitarbeiter auf eine Linie zu bringen, erreichen zwar den Großteil der Mitarbeiter in einem Unternehmen, aber der Fokus der Interventionen zielt ausschließlich auf eine Verhaltensanpassung ab. Das heißt, man konzentriert sich nur auf eine Oberfläche. Wenn wir also der Komplexität einer Organisation mit all ihren unterschiedlichen Belangen und Bedürfnissen angemessen und ökonomisch als Change Managementberater  begegnen wollen, müssen wir diese Grenzen aufheben. Genau das hat sich die Symbiont Group zur Aufgabe gemacht und hat Coaching neu definiert und neu konzipiert.

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