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28.08.2012

07:13 Uhr

Gastkommentar

Romneys Wirtschaftsprogramm ist einfallslos

VonBruce Bartlett

Bruce Bartlett wirft dem Republikaner Mitt Romney wirtschaftspolitische Ideenlosigkeit vor. Der ehemalige Berater von Ronald Reagan und George H. W. Bush kritisiert unter anderem die Pläne zur Steuersenkung.

Bruce Bartlett hält Romney für einen planlosen Herausforderer. Andy Fredericks

Bruce Bartlett hält Romney für einen planlosen Herausforderer.

Zwei Botschaften wollen die Republikaner von ihrem morgen beginnenden Parteitag aussenden: Zum einen sollen die Wähler davon überzeugt werden, dass Präsident Barack Obamas Politik völlig ungeeignet ist, um die Wirtschaftskrise zu lösen. Und zum anderen wollen sich die Republikaner mit einem stimmigen Plan für die Wirtschaft als die bessere Alternative präsentieren. Dies gilt insbesondere für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.

Die Republikaner orientieren sich mit dieser Strategie an den Umfragen. Die besagen, dass Obamas Handling der Wirtschaft seine größte Schwäche ist. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup Mitte August steht stellvertretend für diesen Trend. Danach begrüßen die Amerikaner zwar Obamas Umgang mit den Themen Terrorismus, Bildung und Außenpolitik. Eine Mehrheit jedoch kritisiert den Präsidenten, wenn es um Jobs, die Wirtschaft und das Haushaltsdefizit geht.

Und was sagt Mitt Romney dazu? Der hatte während der gesamten Vorwahlzeit seine Erfahrungen als Geschäftsmann bei der Investmentfirma Bain Capital herausgestellt. Deshalb wisse er, wie Jobs geschaffen würden. Doch was Romney tatsächlich machen will, um dieses Ziel zu erreichen, ist schwer zu sagen. Denn die Blaupause, die dazu auf seiner Wahlkampfwebseite veröffentlicht ist, verfügt zwar über viele Daten und Fakten. Doch im Kern ruft Romney lediglich dazu auf, dass man ihm vertrauen solle. Mit der Erfahrung von 25 Jahren als Geschäftsmann werde er schon einen Weg finden, wie man die Arbeitslosigkeit senken kann. Einen detaillierten Plan, wie er das bewerkstelligen will, sucht man jedoch vergeblich.

Was sich indes finden lässt, sind einige einzelne Vorschläge. So will Romney die Steuern senken, obwohl sich das Steuerniveau in den USA ohnehin schon auf einem historisch niedrigen Stand bewegt. Er will staatliche Regulierungen abbauen, amerikanische Exporte fördern, die Energiegewinnung in den USA unterstützen und die staatlichen Ausgaben zurückfahren.

Kommentare (2)

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28.08.2012, 12:03 Uhr

Der darf sich auch gar nix einfallen lassen.


Würde der amerikanische Staat (und damit meine ich nicht die korrupten Politiker)), wie es ihm eigentlich zustände, sein eigenes Geld aus der Luft schöpfen und dieses Monopol NICHT den Privatbanken überlassen,müsste er es sich nicht für teures Geld = ZinsesZins borgen und die Amerikaner bräuchten dann ALLE KEINE Steuern zu bezahlen. Vor allem hätten sie dann KEINE SCHULDEN mehr.

Ihr GANZES Leben würde dann nicht von der korrupten Politik, und schon gar nicht mehr von den korrupten Banken bestimmt. Das einzigartige Betrugssysten hätte endlich ein Ende und die Krise wäre vorbei. Abraham Lincoln und zuletzt JFK wollten dieses System schon mal einführen.

Klecks

29.08.2012, 12:22 Uhr

Der Finanzadel der USA zahlt keine Steuern, jetzt holt er sich die letzten Arbeitsplätze der Demokraten und kasiert weiter ab.
Die Millitärausgaben von 700 Milliarden$ haben nur ein Ziel: Die Demokraten in Angst zu versetzen und Chaos zu erzeugen, sonst bringen die USA nichts zu stande nach dem kalten Krieg. Sehen Sie ein Kriegsziel der letzten Jahre, das die USA mit Erfolg erreicht hat?

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