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09.01.2012

20:14 Uhr

Gastkommentar

Worauf es im US-Wahlkampf ankommt

VonMohamed El-Erian

ExklusivDer Wahlkampf in den USA ist offiziell eröffnet. Das Ergebnis wird für die Zukunft Amerikas eine entscheidende Rolle spielen. Mohamed El-Erian über die Herausforderungen im Wahljahr 2012.

Pimco-Chef Mohamed El-Erian. Reuters

Pimco-Chef Mohamed El-Erian.

Mit den Vorwahlen der Republikaner in Iowa und New Hampshire ist in Amerika nun offiziell der Wahlkampf um die Präsidentschaft und den Kongress eröffnet. Es geht vor allem darum, in welcher Verfassung die Wirtschaft ist und wie ihr geholfen werden kann. Das Wahlergebnis ist entscheidend für die Zukunft Amerikas und für seine Rolle in der Weltwirtschaft.

Im Rückgriff auf die Wahlen 1980 und 1992 werden sowohl die Demokraten als auch die Republikaner ihre Kampagne auf das Thema Wirtschaft konzentrieren. In den nächsten Monaten werden wir eine Reihe von Erklärungen und Anklagen hören, warum sich Amerika einer sehr unangenehmen Mischung verschiedener Probleme gegenübersieht: dauerhaft hoher Arbeitslosigkeit, ungewöhnlich schwachem Wachstum und zunehmender Armut. Viele werden zudem beklagen, dass Amerika seinen Wettbewerbsvorsprung insbesondere gegenüber Asien eingebüßt hat und die weltwirtschaftlichen Entwicklungen immer weniger beeinflussen kann.

Die Politiker beider Parteien wenden sich an Millionen Amerikaner, die zu Recht stark verunsichert sind. Die Republikaner werden versuchen, die aktuellen Probleme der Obama-Administration anzulasten. Sei es die Rezessiongefahr zu einer Zeit, da die Arbeitslosenzahlen schon extrem hoch sind. Sei es ein historisch hohes Haushaltsdefizit oder einen stark wachsenden Schuldenberg. Dabei hat die Notenbank ihre Leitzinsen bereits auf null gedrückt, um der Wirtschaft zu helfen. Das alles sind Anzeichen, die man üblicherweise am Ende einer Rezession erwarten würde und nicht am Anfang.

Der Wahlkampf wird naturgemäß zu hitzigen Debatten führen und viele Argumente stark vereinfachen. Es bleibt zu hoffen, dass die Parteien nicht zu viel Zeit und Aufmerksamkeit damit verschwenden werden, über die Probleme und Fehler der Vergangenheit zu streiten. Besser sollten sie ihre Aufmerksamkeit darauf richten, wie Amerika erfolgreich von den enttäuschenden letzten Jahren wieder auf eine vielversprechende und florierende Zukunft einschwenken kann.

Kommentare (2)

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10.01.2012, 13:18 Uhr

Die USofA hat nicht nur mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen.
Das öffentliche Bildungssystem ist in vielen Städten eine Katastrophe.
Die Kosten für die Krankenversicherung steigen ungebremst.Wer sich das noch leisten kann weiß kein Mensch.
Viele Leute müssen immer länger arbeiten,da die Altersversorgung nicht langt.Der Mittelstand wird stetig zerrieben und der amerikanische Traum ,ist für viele in weite Ferne gerückt.
Wie das so weiter geht weiß kein Mensch und die Gurus in det Politik haben dafür auch kein Rezept.
Steuern senken und sparen allein hilft nicht weiter.

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10.01.2012, 20:44 Uhr

MILLIONS TO BE ASSASSINATED FOR THE SAKE OF $$$ LIABILITIES(mk-ultra, chip implants, electroshocks etc. performed on them) !!! IF YOU WERE TREATED WITH ELECTROSHOCKS OR DRUGS USED FOR WIPING OUT MEMORY(numerous Americans and Europeans were and are) AFTER ENDURING FORCED CHIP IMPLANTS, YOU ARE SCHEDULED NEXT !!
http://myshortbiography.blogspot.com/

ABDUCTIONS / FORCED BRAIN CHIP IMPLANTS / FORCEFUL UNEMPLOYMENT / MK-ULTRA BRAINWASHING / ASSASSINATIONS AGAINST WHITES(under "NAZI" lie) TODAY !!!

LEARN TRUTH ABOUT UNITED NATIONS, AMNESTY INTERNATIONAL AS WELL AS NEW WORLD ORDER(MULTICULTURALISM = TERRORISM) GOVERNMENTS !! NOT THERE TO PROTECT YOUR RIGHTS, BUT TO DENY EXISTENCE !!

Related to WHITES NO LONGER WELCOME IN AMERICA !! http://www.youtube.com/user/BostjanAvsec

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