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24.09.2011

08:21 Uhr

Dutschke spricht

Untätiger CEO

VonMarek Dutschke

Am Sonntag fliegt der CEO des größten Konzerns auf Erden zurück zum Hauptsitz nach Rom. Wie vielen Konzernen in dieser Zeit der Wirtschaftskrise geht es ihm schlecht.

Rudi-Marek Dutschke – Dutschke spricht. Marek Dutschke, geboren 1980, ist der Sohn von Rudi Dutschke.

Rudi-Marek Dutschke – Dutschke spricht. Marek Dutschke, geboren 1980, ist der Sohn von Rudi Dutschke.

Er beschäftigt zwar in seiner deutschen Konzerntochter Zehntausende im Gesundheits-, und Bildungssektor, setzt im Jahr mehrere Milliarden um und hat ein Vermögen von einigen hundert Milliarden. Doch sein Ableger in Deutschland leidet nicht nur an einem Rückgang zahlender Kunden, sondern hat auch ein gravierendes Nachwuchsproblem.

Immer weniger junge Leute wollen – besonders in ländlichen Gebieten – ohne eine Perspektive auf Familie und mit einer schlecht bezahlten Tätigkeit, der alternden Landbevölkerung das Seelenheil näher bringen. Der Grund für die Misere ist einfach zu benennen. Die von der EU geforderte Frauenquote wird ignoriert.

Noch erschreckender ist die Tatsache, dass die weibliche Hälfte der Bevölkerung sogar per Satzung von leitenden Positionen ausgeschlossen wird. Die leitenden Angestellten bestehen durchweg aus alten Männern, denen offenbar Konzepte zur Reform fehlen oder die daran einfach kein Interesse haben. Der Vorstandsvorsitzende unternimmt auch nichts, er lässt sich von den Massen feiern und vertraut darauf, dass jeden Sonntag die Glocken läuten.

Marek Dutschke, geboren 1980, ist der Sohn von Rudi Dutschke, Wortführer der Studentenbewegung in den 60er-Jahren. Zuletzt war Marek Dutschke an der Hertie School of Governance und am John F. Kennedy Institut der Freien Universität Berlin tätig.

Kommentare (6)

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HLitta

26.09.2011, 15:50 Uhr

Schöner Vergleich. Der Artikel fasst das unfassbare Dilemma der katholischen Kirche gut zusammen. Da helfen auch keine Kerzen-schwenkenden Jugendliche in Freiburg.

Andy

28.09.2011, 00:41 Uhr

Der mit Abstand sinnloseste Artikel den ich je im Handelsblatt lesen durfte. Schlechte, unnötige und zusammenhangslose Kritik die auch noch ohne jegliche Lösungsvorschläge daherkommt. Bitte weniger davon.

Michael

28.09.2011, 04:26 Uhr

Was will uns Mister Superschlau Rudi-Marek Dutschke sagen?
Selbst ohne Perspektive, ohne Idee, schade um die Zeit, sich mit ihm zu beschäftigen. Intellektuell? Nein.
Zeitkritisch? Dem Mainstream nachplappern.
Neues im Sinn? Fehlanzeige.
Kündigt ihm seine Stipendien und lasst ihn was Ordentliches schaffen.
Vielleicht kriegt er noch die Kurve.
Sein Vater jedenfalls hat es nicht geschafft.

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