Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.01.2014

13:52 Uhr

Henkel trocken

Zum Schluss eine Richtigstellung

Mit einer Entschuldigung an den BND verabschiedet sich Hans-Olaf Henkel als regelmäßiger Kolumnist. Künftig wird der Ex-BDI-Chef, der der Partei AfD beitrat, hier für die „Außerparlamentarische Opposition“ schreiben.

Hans-Olaf Henkel – Henkel Trocken. Hans-Olaf Henkel, geboren 1940 in Hamburg, ist Autor und Honorarprofessor

Hans-Olaf Henkel – Henkel Trocken. Hans-Olaf Henkel, geboren 1940 in Hamburg, ist Autor und Honorarprofessor

Nach unzähligen Beiträgen unter „Henkel trocken“ verabschiedet sich der Verfasser als regelmäßiger Kolumnist von Handelsblatt Online. Als neues und aktives Mitglied der „Alternative für Deutschland“ (AfD) fühlt er sich nicht unbefangen genug, um hier weiter zu veröffentlichen. In Absprache mit dem Chefredakteur, Oliver Stock, mag er manchmal in der Rubrik der „Außerparlamentarischen Opposition“ („APO“) ab und zu noch einmal in die Speichen greifen. Klar, dass er alles tun wird, damit die erste Partei, zu der er sich mit einer Mitgliedschaft bekennt, beginnend mit der Europawahl im Mai 2014 bald auch zur parlamentarischen Opposition gehört.  

Vor einigen Wochen kritisierte der Verfasser im Zusammenhang mit der Abhöraffäre die bundesdeutschen Geheimdienste: den Bundesverfassungsschutz (BVS), den Militärischen Abschirmdienst (MAD) und den Bundesnachrichtendienst (BND). Zusammen beschäftigen diese Behörden über zehntausend Personen. Trotzdem bedurfte es eines amerikanischen Überläufers, um die Tatsache ans Licht zu bringen, dass US-Stellen das Mobiltelefon unserer Kanzlerin abhörten.

Für seine Kritik an den drei Nachrichtendiensten suchte sich der Verfasser exemplarisch den BND heraus. Dafür sprach nach seiner Beobachtung nicht nur dessen Größe (er beschäftigte über sechstausend „Schlapphüte“). Dafür sprach auch der nach seiner Auffassung schlampige Umgang mit geheimen Bauzeichnungen für die neue Hauptverwaltung, die teilweise sogar in der Presse veröffentlicht wurden, aber auch die schleppende Bauausführung und das Überschreiten des Baukostenbudgets. 

Immer wieder erlebt der Verfasser, wie diejenigen, die mit seinen Argumenten nicht klarkommen, zu Ablenkungsmanövern, Verdrehungen von Tatsachen oder gar Verleumdungen greifen. In seiner Kolumne zur Rolle der Geheimdienste in der Abhöraffäre hat sich der Verfasser nun selbst schuldig gemacht, in dem er BfG, MAD und BND „in einen Topf“ geworfen hat.

Kommentare (13)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Stimmvieh

21.01.2014, 15:13 Uhr

Hut ab, ein Mensch der Fehler eingestehen kann! Ich hoffe Herr Henkel bleibt dieser Tugend auch in der künftigen Politikerkarriere treu. Von der anderen Sorte haben unsere Parlamente schon genug.

Eddie

21.01.2014, 15:26 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Roland

21.01.2014, 16:12 Uhr

Dann alles Gute, Herr Henkel, für Sie und die AfD. Und eine Bitte: Schauen Sie sich das Freihandelsabkommen mit den USA und die Investitionsschutzklauseln mit ihren Geheimgerichten mal näher an. Auch dies offensichtlich ein wichtiges Thema!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×