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01.07.2013

15:15 Uhr

Kolumne „Off Screen“

Teile und verdiene

VonHans-Peter Siebenhaar

Der Medien-Tycoon Rupert Murdoch hat sein Imperium in eine Film- und Fernsehsparte und eine Printsparte aufgeteilt. Damit schafft er die Voraussetzung, um seinen Reichtum zu vermehren.

Handelsblatt-Reporter Hans-Peter Siebenhaar schreibt immer montags seine Kolumne „Off Screen“.

Handelsblatt-Reporter Hans-Peter Siebenhaar schreibt immer montags seine Kolumne „Off Screen“.

Den 1. Juli 2013 wird Rupert Murdoch nie vergessen. Denn mit der Eröffnung der New Yorker Börse ist es dem Medien-Tycoon erstmals gelungen, sein Imperium aus Fernsehsendern, Filmstudio, Zeitungen, Magazinen und Internetfirmen in zwei börsennotierte Konzerne aufzuteilen. Die eine Firma, in der die Zeitungen („Wall Street Journal“, „Sun“, „Times“), die Nachrichtenagentur Dow Jones und die Buchverlage versammelt sind, trägt den bisherigen Namen News Corp. Die größere Film- und TV-Sparte mit den Bezahlsendern wie Sky Deutschland, der US-Senderkette Fox und den Hollywoodstudio 20th Century Fox ist unter dem Dach der 21. Century Fox versammelt.

Die Zügel hält Murdoch weiter fest in der Hand, an beiden Konzernen hält er rund 40 Prozent der Aktien. Unglaublich aber wahr: Der hoch betagte Unternehmer fungiert als Chairman von News Corp. und 21. Century Fox. Anders als andere Printkonzerne ist die News Corp. mit der Aufspaltung nicht nur schuldenfrei, sondern verfügt auch noch über 2,6 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln. Das ist eine ideale Voraussetzung, um in der Konsolidierung der Printbranche eine entscheidende Rolle zu spielen.

Ursprünglich war Murdoch keineswegs ein Freund der Zweiteilung. Doch der Druck der Aktionäre nach dem fatalen Abhörskandal in Großbritannien brachte eine Idee ins Rollen, deren Umsetzung des australisch-amerikanischen Verlegers immer mehr Spaß machte. Denn er begriff schnell das Prinzip: Teile und verdiene. Die Aufspaltung eines Konzerns in zwei Teile ist die Voraussetzung, den eigenen Reichtum zu vermehren. Der exzentrische Medien-Tycoon Sumner Redstone hat es vorgemacht. Der heute 90-Jährige teilte bereits vor acht Jahren sein Konglomerat in Viacom und den Fernsehsender CBS samt Hollywoodstudio Paramount auf. Mit diesem Schritt steigerte er den Börsenwert um sagenhafte zehn Milliarden Dollar.

Kommentare (1)

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www_wahrheiten_org

01.07.2013, 16:58 Uhr

Welche Macht haben die Medien bzw. Medienmacher wie Rupert Murdoch in unserer Gesellschaft?

Die Medien AGs bzw. Medienmacher bestimmen welche Politiker gewählt werden bzw. uns sympathisch oder unsympathisch "erscheinen".

Medienmacher wir Rupert Murdoch haben die wahre Macht im Land!!!

Politiker haben Angst vor Medienmachern wie Rupert Murdoch.

Es ist egal wen wir als Politiker "wählen"!

Warum?

Weil wir nur die Wahl zwischen Pest und Cholera haben!!!

Medienmacher wie Rupert Murdoch bestimmen wer gewählt werden darf!

Wer nicht systemkonform pariert wird von den Systemmedien totgeschwiegen oder diffamiert! ( Bsp. AfD )

Alle Blockparteien die wir in den gleichgeschalteten Medien präsentiert bekommen ( CDU/SPD/FDP/LINKE/RECHTE ) sind im Grunde nur Zinseintreiber ( Steuereintreiber ) für die privaten Bankster, die die Menschheit mit ihrem Schuldgeldsystem verschuldet/versklavt haben!

Der zweitgrößte Ausgabenposten im Bundeshaushalt ist Zinszahlungen!!!
( Und der wird jedes Jahr größer wegen dem Zinseszins )

Bei wem verschulden sich Staaten wenn sie Geld brauchen?

Zu 97% bei Banken und Versicherungen!!! ( Die Versicherungs AGs gehören auch den Bankstern )

Warum sprechen die Systemmedien von privaten Investoren und nicht Banken?

Wer steht hinter den Medienmachern?

Die internationalen Bankster?

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