Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.01.2010

16:46 Uhr

Schon komisch

Handverlesene Sicherheit

VonFlorian Kolf

Als Sicherheitsbeamter des Weißen Hauses hat man keinen leichten Job. Schon im November schafften es drei „Partycrasher“, das Personal des amerikanischen Präsidentensitzes fies auszutricksen.

Wie hätten die Wachleute auch wissen können, dass die drei nicht zum Dinner mit dem indischen Staatschef geladen waren? Da hätte man ja auf die Gästeliste gucken müssen. Wunderbar kann man sich da ausmalen, wie der gestrige Gipfel mit den Chefs der sechzehn US-Geheimdienste abgelaufen sein muss. Als Erster klingelt ein Herr Umar Abdulmutallab. Dass er keinen Aktenkoffer dabei hat, stört nicht, nur sein handgeschriebener Dienstausweis wirkt etwas ungewöhnlich. Aber man kann sich ja nicht um alles kümmern. Direkt danach kommt ein freundlicher Mann mit Turban, der behauptet, von der "Islamic Security Agency" zu kommen. Darf auch eintreten, bei der großen Zahl von Geheimdiensten kann man ja nicht jeden kennen. Und wer hatte eigentlich noch den pakistanischen Pizzadienst bestellt, der darauf bestanden hatte, sich das Trinkgeld direkt bei Präsident Obama abzuholen? Egal, klären wir morgen, wenn der Trubel vorbei ist.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×