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10.01.2010

15:36 Uhr

Wir kennen ihn, den typischen Saab-Fahrer: kreativ, ein bisschen anders als andere, hinreichend mit Testosteron versorgt (hat jemand schon mal eine Saab-Fahrerin gesehen?). Und stets aggressiv, weil schon wieder was nicht funktioniert. Oder weil man sich gerade wieder einen tollen Witz darüber anhören musste, dass Saab doch eigentlich ein schwedischer Opel ist. Und wir lieben sie, diese schräg geschnittenen Autos, den man ihre Herkunft aus dem Flugzeugbau ansieht. Bei denen der Normalsterbliche nicht einmal das Loch für den Zündschlüssel findet. Mit denen jede Fahrt zum technischen Abenteuer werden kann. Und bei denen man sich immer wieder fragt, ob sie nicht viel zu teuer sind.

Wie das Auto, so die Firma. Jetzt stehen potenzielle Käufer Schlange, um Saab aus der Zugehörigkeit zum Opel-Mutterkonzern GM zu erlösen. Sie sind alle ein bisschen besonders und kreativ und sicher auch gut mit Testosteron versorgt. Aber sie stellen sich dieselbe Frage wie der Autokäufer: Ist das Ding nicht zu teuer? Lässt sich das finanzieren? Oder wird das zum unternehmerischen Tiefflug?

Kommentare (6)

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braun

12.01.2010, 20:41 Uhr

hallo herr wiebe,

wenn meine frau als leidenschaftliche saabfahrerin ihnen persönlich dazu ihre meinung kundtun könnte, würde sie das vermutlich in form einiger kräftiger ohrfeigen tun, die iHREN Testosteronspiegel schlagartig senken würden.
der rest des artikels ist ja ansichtssache, aber ihre geschlechtsspezifischen äusserungen haben noch nicht mal blödzeitungs-niveau !

Querkopf

12.01.2010, 22:49 Uhr

Mit Verlaub gesagt: Geistiger Tief- bzw. blindfug

elsch

12.01.2010, 23:56 Uhr

Ein weiterer beweis ihrerseits dafür, dass ich die FTD bevorzuge.
Weniger Polemik, weniger Vorurteil, weniger unspezifischer Nonsense.

Moralisch gewinnen Sie jedenfalls keinen blumentopf, wenn Sie derart blind und uninformiert auf einen am boden liegenden einschlagen.

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