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02.10.2012

09:45 Uhr

Walter direkt

Das Kind nicht mit dem Bade ausschütten

VonHerbert Walter

Die Trennung zwischen Einlagen- und Kreditgeschäft und Kapitalmarktgeschäft ist nur eine zweitbeste Lösung bei der „Bändigung der Finanzwelt“. Aber die Banken sind selber schuld, dass darüber nachgedacht wird.

Herbert Walter

Herbert Walter – Der Finanzlotse. Herbert Walter führte von 2003 bis 2009 die Dresdner Bank.

Für die meisten Menschen ist sonnenklar, wer für die Kernschmelze an den globalen Finanzmärkten verantwortlich war: die Investmentbanker. Daraus hat Peer Steinbrück, frisch gekürter Kanzlerkandidat der Sozialdemokraten, eine Konsequenz gezogen. Unter dem Dach einer Holding sollen nach seiner Vorstellung das „normale“ Bankgeschäft mit Privat- und Firmenkunden vom  Casino-Business der Investmentbanker getrennt werden.

Das klingt plausibel, aber hilft es auch weiter? Man muss gewiss kein Architekt sein, um darüber ins Grübeln zu kommen, ob es möglich sein könnte, dass die eine Säule unter dem Holding-Dach nicht in Mitleidenschaft gezogen würde, wenn die andere Säule ins Wanken gerät. Aber das nur am Rande.

Für mich hat die Steinbrück´sche Schlussfolgerung, die unzweifelhaft bei sehr vielen Menschen auf Sympathie stößt, auch etwas anderes gezeigt. Die Banken haben es nicht verstanden, ihre eigene Entwicklung und deren Warum den Menschen verständlich zu machen.

Bis in die 90er-Jahre waren die Strukturen der großen Banken klar: Es gab private Kunden, Firmenkunden und Institutionen. Jede Gruppe hatte ihre Kundenberater und in den Zentralen arbeiteten Fachleute, die die von den Kunden geforderten Produkte oder Dienstleistungen lieferten.

Selbstverständlich gehörten dazu schon immer Kapitalmarktprodukte, insbesondere natürlich für die Firmenkunden und Institutionen. Gerade die exportlastige deutsche Wirtschaft war auf Absicherungen an den internationalen Kapitalmärkten gegen alle möglichen Risiken ihres Geschäfts angewiesen. Gleiches galt für Übernahmen und Fusionen von Unternehmen, die es auch schon vor der Erfindung des Investment-Bankings gegeben hat.

Kommentare (10)

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02.10.2012, 10:18 Uhr

Henkel trocken (von heute, Artikel verschwunden bei HB)

Der Euro und die „Vier-Augen Gesellschaft“

http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/kurz-und-schmerzhaft/henkel-trocken-der-euro-und-die-vier-augen-gesellschaft/7201256.html

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02.10.2012, 10:19 Uhr

Frau Merkel ist als FDJ-Funktionärin gross geworden in der DDR und ihre damalige Haltung zu Obrigkeiten denen man "dienen muss" (jetzt nicht mehr UdSSR, jetzt EU in Brüssel) nicht verändert. Das schon an Paranoia grenzende ständige Bestreben, alles aber auch alles an Problemen unter den Teppich zu kehren um diese Zentral-Macht in Brüssel aufzubauen ist sozialistische Scheuklappen-Politik und zerstört Freiheit, Individualität und Subsidarität (Föderalismus). Gerade den Leuten aus Brüssel und EU misstrauen die Bürger in Europa am meissten. Sie sind überbezahlte Lobbyisten, die nur nach Geld und Macht streben. Und denen noch mehr Macht übergeben ? Das widerstrebt jedem normalem Europäern zutiefst.

Gibt man bei Google "Merkel DDR FDJ" ein, gibt es sehr "interessante" Seiten zu lesen. Angeblich ist ihre Stasi-Akte "verschollen", wie man lesen kann und ein Foto hat sie dem Spiegel verweigert zu veröffentlichen. Auch ihre wissenschaftliche Promotions-Arbeit mit kommunistischem Pflicht-Teil ist "verschollen". Seltsam. Viele ehemalige Wegbegleiter beschreiben diue damalige Frau Merkel in der DDR als glühende Verfechterin des DDR-Regimes von damals. Sie hatte sich dort arrangiert. Dann wurde sie von Lothar de Maiziere (ex-Stasi IM Czerny, Vetter von Minister Thomas de Maiziere) in den "Demokratischen Aufbruch" geholt, später in die CDU geholt als "Kohls Mädchen"). Die demokratischen Prozesse in der CDU sind vollkommen erlahmt, genau wie die demokratischen Prozesse in Deutschland nur noch "konstruiert" sind und von den willigen System-Medien am Leben erhalten werden. Frau Merkel mag keine Gegenrede und verlangs 100% Loyalität. Wen haben wir eigentlich da als Bundeskanzlerin ? Ohne die ihr willigen System-Medien in Deutschland wäre ihre Macht niemals so weit vonstatten gegangen. Angeblich ist Frau Merkel total beliebt beim Volk ? Wirklich ? Oder steht das nur immer in der Zeitung !?

Siehe Ansprache von Herrn Schachtschneider dazu
http://www.rottmeyer.de/schachtschneiders-pro

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02.10.2012, 10:19 Uhr

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http://www.wa2013.de/

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