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28.09.2015

19:01 Uhr

Was vom Tage bleibt

Der Katastrophe nächster Teil

VonStefan Menzel

Der Verfall der VW-Aktie ist unaufhaltsam, Merkel erntet Kritik aus den eigenen Reihen. Katalonien hat gewählt, erstmals wird über den BER-Abriss nachgedacht und auf dem Mars dürfte es Wasser geben. Der Tagesrückblick.

Stefan Menzel ist Chef vom Dienst beim Handelsblatt.

Stefan Menzel ist Chef vom Dienst beim Handelsblatt.

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

Abwärts, abwärts, abwärts

Volkswagen hat einen neuen Konzernchef und etliche andere neue Führungskräfte bekommen. Im Unternehmen soll zudem ordentlich aufgeräumt und durchgegriffen werden. Doch unter Investoren dominieren die Zweifel, ob es wirklich dazu kommen wird. Der Dax ist der beste Indikator für fehlende Wertschätzung: Die VW-Aktie schließt mit einem Minus von 7,5 Prozent.

Ein Teil von uns

„Wir schaffen das“, hat Angela Merkel zur Flüchtlingswelle gesagt. Und Recht hat sie damit. Einwanderung ist ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Geschichte. Zuwanderungswellen hat es immer gegeben – und unser Land hat sie immer bewältigt. Auch wenn die Unions-Nörgler aus Frau Merkels eigenen Reihen das nicht glauben wollen.

Das Recht zu gehen

Katalonien hat gewählt. Es gibt eine Mehrheit für die Parteien, die die Abspaltung von Spanien wollen. Wenn sie denn wirklich gehen wollen, dann sollen sie es auch tun. Die Zentralregierung in Madrid hat kein Recht, die Katalanen im spanischen Staat einzumauern. Das fundamentale Recht auf Selbstbestimmung gebietet es, die Region im Nordosten im Zweifel ziehen zu lassen. Auch wenn es dem großen Rest nicht gefällt.

Neuer Start bei Null

Nichts passiert, nichts geht voran beim neuen Großflughafen BER. Warum nicht in ganz neuen Kategorien denken? Warum nicht auch das Wort vom Abriss in den Mund nehmen? Berlin und Brandenburg sollten noch einmal bei Null anfangen und ganz neu nachdenken. Warum ein einziger Großflughafen? Platz für Tegel und für Schönefeld gibt es allemal.

Ganz viel Wasser

Für Wissenschaftler ist es eine Sensation. Die US-Weltraumbehörde Nasa ist sich sicher, dass sie Wasser auf dem Mars nachgewiesen hat. Gibt es sogar Leben auf unserem Nachbarplaneten? Nach den jüngsten Forschungsergebnissen der Nasa ist das sehr gut möglich. Also auf zum Mars und ganz schnell persönlich nachsehen!

Aber heute noch nicht. Jetzt ist erst einmal Feierabend. Herzliche Grüße aus Düsseldorf von

Stefan Menzel

Kommentare (2)

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Herr Vinz Queri

28.09.2015, 19:52 Uhr

>>„Wir schaffen das“, hat Angela Merkel zur Flüchtlingswelle gesagt. >>

Hier muss erst mal definiert werden, wer mit "Wir" gemeint ist.

Merkel hat wohl mit "Wir" das Pack ( das Volk ) gemeint.

Sie selbst kann sich als barmherzige Mutter-Theresa für Afrikaner schmücken.

Sergio Puntila

28.09.2015, 20:10 Uhr

What may be called a "Lucky Strike"?
VW als Hintergrundrauschen beim etwas stiller laufenden Poker um TTIP?
Ein Drohszenario macht nicht Halt vor teutonischen Risikohandbüchern.
Bei einem sauber gebauten Drohszenario hat man etwas in der Hand - darunter wäre es langweilig.
Bedauerlich, dass man das nicht bedacht zu haben scheint.

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