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16.09.2015

19:05 Uhr

Was vom Tage bleibt

Es geht vorwärts

VonStefan Menzel

Die Flüchtlinge sorgen für mehr Wirtschaftswachstum in Deutschland, die AfD gewinnt dazu. Japan wird herabgestuft, Facebook denkt um und vielleicht kommt die ganz große Bierfusion. Der Tag im Rückblick.

Stefan Menzel ist Chef vom Dienst beim Handelsblatt.

Stefan Menzel ist Chef vom Dienst beim Handelsblatt.

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

Nachgerechnet

Wirtschaftsforscher haben einfach einmal nachgerechnet: Die Flüchtlinge werden dafür sorgen, dass die Wirtschaftsleistung im nächsten Jahr in Deutschland stärker als erwartet wachsen wird. Und je mehr Menschen aus Syrien und dem Irak in den Arbeitsalltag integriert werden können, desto größer fällt das Wachstum aus. Keine schlechten Perspektiven. Wir alle müssen nur dafür sorgen, dass die Integration so schnell wie möglich gelingt. Dann profitieren wir alle.

Nur im Osten

Totale Gegner des Flüchtlingszuzugs werden sich auch von den positiven Argumenten nicht so schnell überzeugen lassen. Wer Angst vor Ausländern hat, wer sie aus Prinzip ablehnt, der wird dagegen halten. Parteien wie die AfD profitieren davon, natürlich besonders in Ostdeutschland. Für Mehrheiten in den Parlamenten wird das jedoch nicht reichen. In Sachen Ausländer tickt der Westen anders – und ist natürlich viel größer.

Scheitern auf Japanisch

Herber Rückschlag für Japans Ministerpräsident Abe: Standard & Poor’s stuft das Land zurück, Japans Bonität wird nur noch mit „gut bis befriedigend“ bewertet. Vorbei sind die Zeiten, als Japan ein Schuldner mit der Note „sehr gut“ war. Die Ratingagentur sieht überhaupt keine Fortschritte, wirtschaftlich geht es nicht voran. Es sieht fast schon so aus, als ob die gefeierten „Abenomics“ gescheitert wären.

Weniger Schnecke

Das Internet steht doch eigentlich für schnelle Veränderungen. Wenn sich irgendwo etwas dreht, dann natürlich im Netz. Facebook lässt diesen Anspruch für sich selbst allerdings überhaupt nicht gelten. Geht es um eigene Veränderungen, kommt Facebook nur im Schneckentempo voran. Doch wegen der Hass-Postings gegen Flüchtlinge könnt es nun bald einen „Dislike“-Button geben. Endlich bewegt sich etwas.

Der große Schluck

Die Ausmaße werden immer gewaltiger: Der weltgrößte Bierkonzern AB Inbev gibt sich nicht mehr mit kleinen Konkurrenten zufrieden und will sich gleich die Nummer zwei der Branche einverleiben. Zusammen mit SAB Miller käme Inbev dann auf einen Jahresumsatz von bald 50 Milliarden Euro. Das ist eine Größenordnung, wie sie sonst eher in der Autobranche üblich ist. Die Kartellämter müssen sich diesen Mega-Fusionsplan aus der Bierbranche sehr genau ansehen und klare Grenzen ziehen. Denn sonst gibt es weltweit vielleicht bald nur noch einen einzigen Bierkonzern.

Einen erholsamen Feierabend – vielleicht mit einem kühlen Hellen – wünscht Ihnen aus Düsseldorf

Stefan Menzel

Kommentare (3)

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Herr Jens Großer

16.09.2015, 19:33 Uhr

"Die Flüchtlinge werden dafür sorgen, dass die Wirtschaftsleistung im nächsten Jahr in Deutschland stärker als erwartet wachsen wird."

Ja klar! Als ob die Ausgaben (gerade auch langfristig gesehen) für diese Menschen nichts wären. Man soll doch mal aufhören so zu tun, als ob nur Abiturienten, Ärzte und Ingenieure nach Deutschland kommen. Die Realität sieht ganz anders aus!

Und zur AfD: Man hat doch keine Angst vor Ausländern wenn man dieses aktuelle Flüchtlingschaos für falsch hält. Übrigens brodelt es im Westen auch immer mehr!

Ansonsten fällt auf das auch das Handelsblatt immer mehr zu einem linken Mainstream-Blatt verkommt.

Herr Peter Schmidt

17.09.2015, 08:14 Uhr

Sorry, aber der Abschnitt betreffend "Flüchtlingskrise" ist absoluter Schwachsinn. Derzeit herrscht absolutes Chaos und keiner weiß, wie dieses Problem gelöst werden soll. Dass das wieder mal unsere Wirtschaftsleistung steigern soll ist ein Witz. Wie selbst im HB berichtet wird, hat der große Teil der Zuwanderer keine Berufsausbildung und man rechnet jetzt schon mit Milliardenausgaben zur Bewältigung dieser Krise. Wir müssen Angst haben um unsere Gesellschaft, weil dieses Problem uns über den Kopf wachsen kann. Das hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun. Hier geht es um unsere Existenz.

Herr chris schnitzler

17.09.2015, 11:54 Uhr

Ein Wachsun durch Asylantragsteller ist rein steuerfinanziert.
Mehr Wachstum hätte man wenn man nicht den betrügerischen Griechen die MRD in den Rachen werfen würde. Das ist alles linke Tasche rechte Tasche Sozialismus.

Eine "DDR" sollte doch gereicht haben - rot grüne Bundesländer wie NRW Bremen oder Berlin und Sh sind heute schon zahlungsunfähig.

Danke rot grün das ihr dieses Land immer weiter in den Ruin treibt.
In 10 Jahren sind Renten der Arbeitnehmer nicht mehr bezahlbar.
Die verantwortliche wie der zurückgetretene Migrationsfuzzi leben von ihre staatlich gesetzlich zementierten überhöhten Pension irgendwo im Ausland.

Deutschland einig geisteskrank!

Adenauer Erhard und Strauus würden den ganzen Schachköpfen den Marswch blasen.
Unsere Regierung sollte besser sofort zurücktreten und auf ihre gigantischen Pensionen Diäten und Übergangsgelder zugunstebn der Asylantragsteller verzichten.

Frau Petry übernehmen sie - und zwar sofort

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