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23.05.2014

18:29 Uhr

Was vom Tage bleibt

Finanzregulierung bis in die Backstube

VonMartin Dowideit

Bäcker dürfen nicht auf ihre Tüten drucken, was sie wollen. Die Wirtschaft brummt und der Bundestag hat die milliardenteure Mütterrente und die Rente mit 63 verabschiedet – ein schwarz-roter Tag im Rückblick.

Martin Dowideit ist Deskchef Finanzen beim Handelsblatt.

Was vom Tage bleibt

Martin Dowideit ist Deskchef Finanzen beim Handelsblatt.

Guten Abend,

Die Altenrepublik

Heute war ein schwarzer Tag für Deutschland, schreibt der Chef der Gothaer Versicherungsbank in einem Gastbeitrag auf unserer Seite. Grund für diesen Schluss: Die Große Koalition aus CDU und SPD hat das Rentenpaket im Bundestag abgesegnet. Es kostet Milliarden, lässt allen Rentenexperten die Haare zu Berge stehen und verhindert eine verdiente Beitragssenkung. Und so war es heute sogar noch schlimmer: Es war ein schwarz-roter Tag für Deutschland.

Von wegen „Alles auf eine Karte“

Ihre Urlaubsplanung läuft bereits oder die nächste Auslandsreise steht kurz bevor? Dann hat mein Kollege Jens Hagen das Richtige für Sie. Er gibt einen Überblick über die besten Geld- und Kreditkarten für den Urlaub. Gerade wenn Sie zur Fußball-WM nach Brasilien fliegen sollten, ist das eine wichtige Lektüre. Aber auch für andere Länder gibt es Hinweise, was beim Bargeld-Abheben und Bezahlen zu beachten ist. Und das Beste: Die Lektüre muss nicht als geldwerter Vorteil versteuert werden.

Stein auf Stein

Schaffe, schaffe, Häusle baue – das ging im ersten Quartal ganz gut, dem milden Winter sei Dank. Und deshalb zog auch die Konjunktur in Deutschland kräftig an – um 0,8 Prozent und damit so stark wie seit drei Jahren nicht. Nicht nur Sie und ich waren ausgabenfreudig. Auch die Unternehmen investieren wieder stärker. So darf es weiter gehen!

Finanzführerschein

Die Bäckerei Heberer ist dem Staatssekretär im Verbraucherschutzministerium, Gerd Billen, ein Dorn im Auge. Das Unternehmen hatte einmal Millionen für eine Anleihe eingesammelt und dafür auch kräftig in den Filialen geworben. Künftig soll solche Werbung für Vermögensanlagen „grundsätzlich auf solche Medien beschränkt sein, deren Leserschaft ein gewisses Maß an Vorkenntnissen hat“, sagt Billen uns in einem Interview. Brötchentüten sind damit wohl als Werbeträger für Finanzprodukte aus dem Rennen. Zumindest wir dürfen aber noch darüber schreiben. Oder?

Wählen gehen

Am Sonntag ist Europa-Wahl. Falls Sie noch nicht wissen, wen Sie wählen sollen – der Wahl-O-Mat bietet Ihnen Orientierung. Gehen Sie hin – tut gar nicht weh. Und danach können Sie die Politik-Berichterstattung meiner Kollegen verfolgen, hier gebündelt auf einen Blick.

 

Ein schönes Wochenende wünscht

Ihr

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