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08.08.2013

18:17 Uhr

Was vom Tage bleibt

Geteilte Freude

VonMartin Dowideit

Aktienanleger setzen auf die Schmuddelkinder Commerzbank, K+S und Telekom. Zwischen Murdoch und Springer braut sich ein Gewitter zusammen. Und der Wahlkampf wird endlich ein bisschen schmutzig. Der Tagesrückblick.

Martin Dowideit leitet das Ressort Unternehmen & Märkte bei Handelsblatt Online.

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Guten Abend,

Geteilte Freude

Heute wollen wir Commerzbank-Chef Martin Blessing mal kein Wasser in den Wein schütten. Ein Kursplus von 16 Prozent nach der Vorlage der Quartalszahlen – das soll er nach den vielen schwierigen Jahren an der Spitze der Commerzbank einfach mal genießen dürfen. Vielleicht greift er ja mal zum Hörer und spricht mit Norbert Steiner, Chef beim Rohstoffkonzern K+S, der ebenfalls im Dax notiert ist. Denn auch für ihn ist das Kursplus von fünf Prozent heute Balsam auf die geschundene Seele. Genießen Sie es!

Murdoch gegen Springer

Soll ich's wirklich zeigen, oder lass ich's lieber sein? Der Pay-TV-Sender Sky sagt: zeigen! Dabei legt sich das Unternehmen mit niemand geringerem als dem Axel-Springer-Konzern an. Dessen Bild-Zeitung steigt groß in das Internet-Geschäft mit Bundesliga-Spielberichten ein und Sky spuckt mit einer App jetzt kurz vor Saisonstart in die Suppe. Der feine Unterschied, über den gezankt wird: Sky zeigt seine Berichte in linearer Folge während bei Bild.de die Nutzer zu jeder beliebigen Zeit die Video-Berichte kaufen und anschauen können. Das Hauen und Stechen dürfte gerade erst losgehen. Von wegen „Wichtig ist auf dem Platz!“

Zur Sache, Ex-Kanzleramtsminister!

Die Regierungsparteien versuchen den Schwarzen Peter in der Abhöraffäre weiterzugeben. SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier habe in seiner Zeit als Kanzleramtsminister im Jahr 2002 den Grundstein für die Kooperation des Bundesnachrichtendiensts mit dem US-Geheimdienst NSA gelegt. Die Worte, mit dem dieser politische Schachzug von SPD und Grünen gekontert wird, sind heftig. Endlich wird der Wahlkampf ein bisschen schmutzig!

Aufbäumen in Amerika

Die Deutsche Telekom meldet gleich mehrere Hunderttausend neue Kunden in den USA, dem Markt, der ihr über Jahre hinweg Leiden beschert hat. Ja sogar von dem Geschäft komplett trennen, wollte sich das Unternehmen. Dass es jetzt Zeichen für eine Kehrtwende gibt, hilft der T-Aktie zu einem ungekannten Kurssprung. Doch die Probleme in Europa bleiben.

Einen schönen Abend wünscht

Martin Dowideit

Der Autor auf Twitter: @MDowideit

Kommentare (2)

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was_noch_fehlte

08.08.2013, 18:35 Uhr

47.000 Digital Abos läßt Döpfner vermelden.

Gute Idee.

Account gelöscht!

08.08.2013, 19:20 Uhr

................................
sehr geehrter herr dowideit,
..
..
fehlende kapitalmarktkenntnisse
lassen sich auch nicht mit ironie
übertünchen..
..
was bleibt, sind leere worthülsen is.
cobank und kali&salz.
..
schade..
das handelsblatt hätte bessere
kommentare verdient..
..
herzlichst
thomas oldendorp
..

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